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Ab ins Bett – schlafen ist oft nicht leicht

Kind schläft im Autositz (c) tammydz / pixabay.de

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da oder doch? „Ja“ behauptet Professor Dr. med. Michael Deuschle in einem Exklusivinterview mit der neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2008. Und fügt hinzu: Die einzige Ausnahme ist Sex. Aber das ja auch nur im Erwachsenenalter, denn erstaunlicherweise schlafen wir als Kinder durch regelmäßige Einschlafzeiten und viele Rituale meist wohl und behütet ein sowie durch. Im Erwachsenenalter ändern sich die Einschlafgewohnheiten. Wir gehen unregelmäßig zu Bett, gönnen uns kaum Einschlafrituale und lassen uns oft noch zusätzlich ablenken, z.b. durch einen Fernseher im Schlafzimmer.

Und genau da liegen die eigentlichen Ursachen für einen schlechten Schlaf. Nervenaufreibende Actionfilme oder Talksendungen signalisieren dem Körper kurz vorm Einschlafen nicht „Komm zur Ruhe“ sondern „Es wird laut“. bei längerer „Fehlprogrammierung“ verinnerlichen/lernen wir das lautes zum Einschlafen nötig ist und schaffen uns so hausgemachte Einschlaf- und Durchschlafprobleme.

Das Schlaf für einen gesunden Körper und Geist wichtig ist, erfahren und erleben wir oft im Alltag. Die Frage: „Gut geschlafen letzte Nacht?“ kann mit einem „ja“ beantwortet, höchste Leistungs- und Aufnahmebereitschaft signalisieren und erlaubt uns bei der Antwort „nein“ auch Rückschlüsse auf die Tagesform zu ziehen. Schlaf gehört, wie die gesunde Ernährung und Bewegung, zu einem ausgeglichenem Lebens- und Arbeitstag dazu. Also schlafen sie gut.

[Update: 13.05.2010] und wie schlafen sie am liebsten ein?

der eine sitzt vor dem fernseher, ein anderer vor dem computer – manche nehmen einschlaftees oder trinken heiße milch. die einschlafrituale der deutschen sind vielseitig und manche helfen andere haben noch nicht das richtige mittel gefunden. eine umfrage der apotheken-umschau ergab vor einiger zeit, dass die deutschen durchaus feste rituale haben. die heizung wird reguliert und das fenster wird geöffnet. bei 82,1% der bundesbürger ist das brauch.

platz 2 erreicht das abdunkeln des zimmers und vier von zehn (43,0%) gehen regelmäßig zur selben zeit ins bett. immerhin noch 39,2% stehen auch jeden tag zur gleichen zeit auf. jeder 3. schaut in ein buch und immerhin noch 26,7% nehmen den fernseher mit ins bett. klar entscheiden sie selbst, wie sie einschlafen, wann und wo. in jedem fall sollten sie bei einschlaf- und durchschlafproblemen ihre rituale mal genauer unter die lupe nehmen.

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