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Agil in der zweiten Lebenshälfte trotz Mangel an Selen

Frau in Stein gemeißelt / Künstler: unbekannt, Foto: familienfreund.de

(djd/pt). Mit zunehmendem Alter machen sich immer häufiger chronische Krankheiten bemerkbar. Neben Stoffwechselveränderungen, entzündlichen Erkrankungen oder Herz-Kreislauf-Beschwerden treten oft auch Störungen der Schilddrüsenfunktion auf. Wie eine Studie des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2002 belegt, zeigt sich im Vergleich zu den 25- bis 29-Jährigen bei den 40- bis 59-Jährigen fast eine Verdopplung des Risikos für solche Krankheiten.

Produziert die Schilddrüse zu viele Hormone (Überfunktion), können sich nervöse Unruhe, Schlafstörungen, Herzrasen und hoher Blutdruck entwickeln. Geht die Hormonproduktion dagegen zurück (Unterfunktion, Hashimoto Thyreoiditis), können Müdigkeit, Erschöpfung, Vergesslichkeit und Depressionen das Allgemeinbefinden sowie die geistige Fitness schmälern. Insgesamt sind Frauen fünfmal häufiger betroffen als Männer.

Störung des Schilddrüsenstoffwechsels

Die Ursachen von Schilddrüsenfehlfunktionen sind vielfältig. Neben Veranlagung, Stress, Allergien, Infektionen und Rauchen gelten nicht zuletzt hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren oder eine unzureichende Selenversorgung zu den begünstigenden Faktoren. Denn mit zunehmendem Alter nimmt die Belastung des Organismus durch freie Radikale zu, der Selengehalt des Bluts nimmt ab. Wird das Spurenelement nicht in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt, können eine Störung des Schilddrüsenstoffwechsels oder eine Schilddrüsenentzündung die Folge sein.

Mangel ausgleichen

Neuerdings werden geringe Selenspiegel auch mit Diabetes, Rheuma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Gerade im Alter sollte man daher auf eine optimale Versorgung achten. Klarheit über den Selenstatus bringt eine Vollblutmessung. Um einen Mangel auszugleichen, kann die Einnahme von Selen, etwa in Form von körperfreundlichem Natriumselenit, sinnvoll sein. Das essenzielle Spurenelement kann nicht nur einen wertvollen Beitrag zur normalen Schilddrüsenfunktion, sondern auch zur Funktion des Immunsystems leisten.

Selen schützt den Organismus

Als Bestandteil von Enzymen kann Selen unsere Körperzellen vor dem Angriff aggressiver Verbindungen – sogenannter freier Radikaler – und damit vor oxidativem Stress schützen. Darüber hinaus kann das Spurenelement die Produktion von Schilddrüsenhormonen steuern und einen positiven Einfluss auf Entzündungsprozesse nehmen. Des Weiteren wird angenommen, dass Selen das Herz schützen und das Immunsystem bei der Abwehr von Virusinfekten, beim Aufspüren und Vernichten von Krebszellen sowie bei der Entgiftung von Schwermetallen unterstützen kann.

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