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Arthrosegelenke – Bewegung hilft auch bei Kälte

Herbstdekoration Kürbis (c) familienfreund.de

bei sinkenden temperaturen und nasskaltem herbstwetter leiden viele rheumatiker. vor allem arthrosepatienten müssen verstärkt mit schmerzen rechnen, denn arthrosegelenke reagieren auf kälte sehr empfindlich. um keine verschlechterung zu riskieren, bleiben betroffene lieber zu hause. doch das ist keine lösung, denn regelmäßige bewegung ist gerade für arthrosepatienten unerlässlich – sonst verschlimmern sich die beschwerden. man sollte den täglichen spaziergang oder die walkingrunde also nicht ausfallen lassen, sondern sich warm und winddicht einpacken.

wohltuende wärmewickel

(djd/pt). nach dem outdoor-programm können wärmepackungen, bäder oder wärmestauende wickel wohltuend sein. die temperaturerhöhung im abgenutzten gelenk wirkt schmerzlindernd, weil durch die wärme die durchblutung und die sauerstoffversorgung verbessert werden. unter www.aktiv-gegen-schmerz.de gibt es hierzu weitere informationen. bewegung und wärme allein reichen jedoch meist nicht aus, um die chronischen beschwerden in den griff zu bekommen. viele patienten nehmen täglich medikamente, um im alltag aktiv bleiben zu können. die eingesetzten arzneimittel haben unterschiedliche wirkprinzipien: von der reinen schmerzbekämpfung über zusätzliche entzündungshemmung bis hin zur verlangsamung des krankheitsprozesses.

schonende schmerztherapie

sogenannte nsar werden häufig verordnet, weil sie entzündungshemmend und gleichzeitig schmerzlindernd wirken. allerdings hält die wirkung meist nur über einige stunden an, so dass sie mehrmals täglich eingenommen werden müssen. außerdem können sie magengeschwüre verursachen. heute kann man gelenkschmerzen auch mit vergleichbar wirksamen arzneimitteln wie den coxiben behandeln, die nach den erfahrungen von professor dr. bernd simon für den magen-darm-trakt in der regel besser verträglich sind. allerdings sollten auch diese medikamente nur so lange eingenommen werden, wie die schmerzen andauern, betont der ärztliche direktor des kreiskrankenhauses schwetzingen. ein vorteil sei auch die schnelle wirksamkeit der innovativen wirkstoffe.

arthrose heißt aktiv bleiben

schädigungen des gelenkknorpels machen sich schmerzhaft bemerkbar. doch wer versucht, durch wenig bewegung und eine schonhaltung schmerzen zu vermeiden, tut genau das falsche. nur bei kontinuierlicher aktivität wird ausreichend gelenkschmiere produziert, um einen reibungslosen bewegungsablauf zu gewährleisten. dehn-, kräftigungs- und haltungsübungen halten den knorpel gesund, verbessern den bewegungsspielraum des gelenks und kräftigen die umliegenden muskeln. ein guter muskelaufbau entlastet die gelenke und schützt sie vor über- und fehlbelastungen.

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