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Auf in die erste Etage…

Klingel mit Rollstuhlsymbol (c) BrandtMarke / pixelio.de

Selbstbestimmtes Leben in den eigenen 4 Wänden wünscht sich jeder am Besten bis zum Schluss. Die wenigsten Menschen haben allerdings eine Ahnung oder aber schon konkrete Vorstellungen, wie sich das umsetzen lässt. Wer älter und gebrechlicher wird, arrangiert sich oft mit den Gegebenheiten und macht Abstriche an der Lebensqualität. Beschwerliche Aufstiege ins Obergschoss und lange Wege werden gemieden. Vorhandene Schwellen hindern am Benutzen des Balkons oder des Gartens. Wer jedoch krankheits- oder behinderungsbedingt schon von je her auf Hilfe angewiesen ist, plant und organisiert nachhaltig, was Hilfsmittel und Assistenz angeht. Die Lebensqualität steht bei vielen Entscheidungen oft an erster Stelle.

Wer rastet, der rostet

Ob nun im Haus oder in der Etagenwohnung – Treppen sind sowohl im Alter als auch mit Handicap eine große Herausforderung. Nicht nur mühsam ist das Erklimmen des Obergeschosses sondern auch risikobehaftet. Stürze im Haushalt sind Unfallursache Nummer 1. Schwere Verletzungen mit langwierigen Behandlungen sind die Folge. Genau, wie ein Rauchmelder vor Feuer in den eigenen vier Wänden warnt, gibt es Fachleute, die sich darauf spezialisiert haben, die Sturzgefahr zu vermindern und Barrieren im Haushalt aus dem Weg zu räumen.

Gut und nachhaltig investiert

Ähnlich, wie beim Hausbau, beim Abschluss der privaten Rentenversicherung oder beim Kauf des ersten Autos muss auch der barrierefreie Umbau in Haus oder Wohnung strategisch angegangen werden. Baut man ein Haus oder modernisiert man es nochmal (lange) vor der Rente, kann z.b das Einschalten eines Fachmannes für Elektroinstallation oder eines Sanitär- und Heizungsunternehmens wesentliche Verbesserungen bei der Umsetzung zum späteren barrierefreiem Wohnen bringen. Die Weichen für den nachträglichen Einbau von Hilfsmitteln, wie Badehilfen, Bewegungsgeräte, Treppenlifte oder Aufzüge können bereits da gestellt werden.

Schritt für Schritt zu mehr Lebensqualität

Von der Frage, was bereitet die größten Probleme bis hin zur Finanzierung und der Ausführung gibt es einen Fahrplan, der eingehalten werden muss. Während bei vielen Menschen, das Geld im Mittelpunkt steht, sollte man lieber nach den passenden Unterstützern und richtigen Hilfsmitteln suchen. Der Weg zur Pflegekasse für das Prüfen auf eine Pflegestufe und der gang zum Sozialamt für eine kostenfreie Beratung sind zu empfehlen. Ebenso steht ein Besuch beim Haus- bzw. Facharzt und bei der Krankenkasse an. Zuschüsse zu Hilfsmitteln zahlt die Pflegeversicherung. Den passenden Katalog sowie den passenden Berater nennt die Krankenkasse. Und auch ein Hilfsmittel kann und muss abschließend noch an den Benutzer angepasst werden. So wird die Sitzschale für den Rollstuhl genauso maßgeschneidert, wie ein Anzug. Der Treppenlift vom Spezialisten ist individuell an Ihre Treppe in Ihrem Haus angepasst. Die Toilettengriffe leisten nur vom Fachmann montiert, eine wirklich sichere Hilfe. Die erste Beratung vom Experten erfolgt in der Regel kostenfrei.

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