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augen auf beim eiskauf!

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knapp acht liter eis schmelzen pro jahr auf der zunge jedes bundesbürgers, vor allem im sommer. bevorzugt wird dabei industriell hergestelltes speiseeis. wer ein eis mit einem hohen milch- oder fruchtanteil genießen möchte, sollte genau auf die verpackung schauen oder bei losem eis den verkäufer fragen. die verbraucher initiative informiert über sorten, zutaten und bewussten eisgenuss.

(ddp direct) bei abgepacktem eis am stiel, im becher oder in größeren haushaltspackungen bekommen verbraucher viele nützliche informationen. „sie erfahren, welche zutaten eingesetzt wurden, ob der geschmack aus natürlichen aromen stammt und meistens auch, wie viele kalorien eine portion hat“, so alexandra borchard-becker, ernährungswissenschaftlerin bei der verbraucher initiative. wer wert auf ein eis legt, das neben milch oder sahne ausschließlich milchfett wie butter enthält, sollte sich an den folgenden gängigen eissorten orientieren: eiskrem, fruchteiskrem, milcheis oder rahm- bzw. sahneeis. die bezeichnungen sind auf der verpackung angegeben. „dagegen dürfen alle sorten mit der allgemeinen bezeichnung „eis“ auch pflanzenfette statt milchfett, weniger milchfett oder eine mischung der beiden fettarten enthalten“, erläutert die ernährungswissenschaftlerin. überwiegend wird kokosfett verwendet.

soll das eis möglichst viel frucht enthalten, sind ein sorbet oder ein fruchteis vorzuziehen. ein „himbeersorbet“ muss einen fruchtanteil von mindestens 25 prozent, ein „himbeereis“ einen fruchtanteil von mindestens 20 prozent aufweisen. werden weniger früchte zugegeben und durch aromen ersetzt, ist das an der bezeichnung „eis mit himbeergeschmack“ zu erkennen. beim allseits beliebten vanilleeis lässt die bezeichnung ebenfalls rückschlüsse zu, woher der vanillegeschmack stammt: ein „vanilleeis“ enthält vanilleextrakt oder natürliches vanillearoma. ein „eis mit vanillegeschmack“ dagegen kann aroma oder natürliches aroma enthalten. bei der kennzeichnung wird nicht mehr zwischen künstlichen und naturidentischen aromastoffen unterschieden.

eis sollte in maßen und mit kühlem kopf genossen werden. je nach sorte sind ein bis zwei kugeln eis (etwa 75 bis 150 g) am tag kalorienmäßig durchaus vertretbar. „wählen sie eiskrem oder milcheis statt sahneeis. noch günstiger, weil fettärmer bzw. nahezu fettfrei sind fruchteis, sorbets oder wassereis“ empfiehlt alexandra borchard-becker. eine menge überflüssiger energie steckt in schokoladen-überzügen und soßen, sahnehauben und streuseln. auf sie zu verzichten, tut dem eisgenuss keinen abbruch. eine gesunde, erfrischende eis-garnitur sind obst und joghurt. große eisbecher und riesenportionen als nachtisch sollten ohnehin die ausnahme bleiben.

 

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