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Augen auf beim Kauf von Speisesalz

Ernährung | Wurstplatte (c) familienfreund.de

Ob auf dem Frühstücksei, im Salat oder beim Braten von Fleisch – ohne die richtige Prise Salz fehlt es dem Essen an Würze. Zudem sind die Bestandteile des Kochsalzes Natrium und Chlorid für den Menschen lebenswichtig. „Es reicht jedoch aus, Salz sparsam einzusetzen“, rät Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. Auch die Experten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfehlen, Salz nur in Maßen zu verwenden. Die tägliche Salz-Aufnahme sollte nicht über 6 Gramm liegen. Diese Empfehlung umfasst zum einen das Salz in verarbeiteten Lebensmitteln wie Brot, Käse und Wurstwaren sowie die Verwendung von Speisesalz im Haushalt.

Wenn Salz, dann mit Zusätzen

„Wenn Salz verwendet wird, dann wählen Verbraucher am besten die mit Jod und Fluorid angereicherte Variante. Damit verbessern sie ihre Jod- und Fluoridversorgung“, rät Dr. Elke Arms. Jod ist wichtig für die Funktion der Schilddrüse und Fluorid unterstützt die Kariesprophylaxe. Im Handel ist das Salz mit beiden Zusätzen als „fluoridiertes Jodsalz“ erhältlich.

Modesalze ohne Zusatznutzen

Modesalze wie „Himalaya-Salz“ oder Meersalz wie „Sel de Guerande“ werden in der Spitzengastronomie und heimischen Küche zunehmend beliebter. „Aber deren Verwendung hat weder gesundheitliche noch geschmackliche Vorteile. Himalaya-Salz besteht beispielsweise zu 97 Prozent aus ganz normalem Kochsalz, sprich Natriumchlorid“, erklärt Dr. Elke Arms. Der geringe Gehalt an anderen Mineralstoffen trägt somit nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs an diesen bei und kann beim Kauf von Speisesalz unberücksichtigt bleiben.

Meersalz mit zu geringem Jodgehalt

Meersalz besteht ebenfalls zu 95 bis 98 Prozent aus Natriumchlorid. Der Rest ist Wasser und eine geringe Menge an Mineralstoffen. Ein weiterer Nachteil: Der Jodgehalt von Meersalz entspricht nicht dem von Jodsalz und ist damit unzureichend für eine gute Jodversorgung des Körpers.

Salz in verarbeiteten Lebensmitteln

Doch nicht nur zu Hause können Verbraucher darauf achten, welches Salz sie verwenden. Mehr als 80 Prozent des täglich konsumierten Salzes stammen aus Produkten wie Brot, Fertiggerichten, Wurst und Käse. In der Zutatenliste von verpackten Lebensmitteln verraten die Inhaltsstoffe „jodiertes Speisesalz“ oder „Jodsalz“ den Einsatz von Jodsalz. „In der Gastronomie oder beim Bäcker und in der Metzgerei fragt man am besten nach“, rät Dr. Elke Arms.

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