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Babygeschrei im eigenen Babyzimmer?

Nachwuchs schläft im Weidenkorb (c) esudroff / pixabay.de

Wenn Paare sich für ein Baby entscheiden, kreisen die Gedanken rund um den Nestbau und das neue Familienmitglied. Während beim ersten Baby noch alles neu ist und kaum Erfahrungen für den Alltag vorhanden sind, profitieren Eltern mehrerer Kinder unterschiedlichen Alters vom Erfahrungswissen. Die Anforderungen und der Umgang mit Schwangerschaft und Geburt ändern sich je nachdem das wievielte Kind sie bekommen. Bewusster und strategischer Konsum mit oft minimalistischen Ansatz und die Auswahl von qualitativ hochwertigen Produkten steht im Vordergrund.

Blick ins Babyzimmer

Die unterschiedlichen Konzepte und Erfahrungen sowohl bei der Erziehung als bei der Einrichtung sieht man vor allem beim Blick ins Kinderzimmer. Da entstehen ganze Themenwelten für kleine Feen, Prinzessinnen, Autoliebhaber und Dinosaurierfans. Doch ehe es soweit ist und ihr Kind sich mit vielen Ideen an der Einrichtung beteiligt, greifen junge Eltern zum Babyzimmer aus der Kiste. Ob im Möbelhaus oder im Onlineshop – das komplette Babyzimmer im Set liegt bei vielen im Trend. Aber in welcher Reihenfolge und ab wann braucht ein Baby Wickelkommode, Babybett, Schrank und Regal?

Schlaf, Kindchen, schlaf…

Während man vor 15 Jahren noch davon abriet Babys mit ins Familienbett zu nehmen, schlafen die Minis heute gerade in den ersten Monaten direkt in Mama und Papas Nähe. Ob im Familienbett, mit Betterweiterung oder im eigenen Kinderbett im Schlafzimmer – Familien rücken zusammen. Bei nächtlichen Babygeschrei entfällt so die sprichwörtliche Nachtwanderung durch’s Haus. Berücksichtigt man die neuesten Forschungsergebnisse ist die Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind das wichtigste und grundlegendste Element für das weitere Leben. Heute sind Babys im Tragetuch, der Wippe oder auf dem Arm der Eltern immer und überall dabei. Niemand schleicht mehr umher oder flüstert, wenn das Baby schläft.

Eltern- und Kinderzeit

Die Kindererziehung geht definitiv mit der Zeit. Ansprüche, Wünsche und Notwendigkeiten verändern sich. Heute hören Mütter auf ihr Bauchgefühl, Babys werden ins Leben getragen, Babygeschrei gehört dazu und generell herrscht eine kinderfreundliche Atmosphäre. Was vor 15 Jahren noch undenkbar gewesen wäre, ist heute problemlos möglich. Ist ein kleiner Nachzügler unterwegs oder hat der erfahrene Vater mit der neuen Partnerin ein Baby verändern sich im Rahmen der Lebenswelten und Situationen oft auch die Ansichten. Es lohnt sich nicht vergangene Entscheidungen mit den heutigen zu vergleichen oder sie gar neu zu bewerten. Vertrauen sie darauf, dass ihre Entscheidungen in der Vergangenheit entsprechend der Zeit und ihrer Möglichkeiten sowie dem Wissensstand die richtigen waren. Alles andere zerknirscht nur und bringt Unruhe in die Patchworkfamilie. Erfreuen sie sich an ihren Kindern und genießen sie ihr Leben, so wie es ist.

Die Welt entdecken

Mit den Monaten wachsen die Fähigkeiten und die Selbstständigkeit. Töchterchen oder Söhnchen erkundet auf seine Art die Welt. Während man vor 2 Jahrzehnten noch dazu neigte eine umfangreiche Erstausstattung zur Geburt anzuschaffen, kaufen Mütter und Väter heute Stück für Stück, was das Baby benötigt. Viele profitieren zum einen aus ihren Erfahrungen mit vorherigen Kindern, andere lesen Ratgeberseiten und Foren oder informieren sich als betreuter Mitarbeiter beim Familienservice.

Das erste Babyzimmer einrichten

Babys brauchen nicht viel und doch summieren sich die Ausgaben schnell. Wann das eigene Babyzimmer notwendig wird, hängt von vielen Faktoren ab. So richtig dort spielen und für sich sein wird ihr Kind sicher erst mit 3 bis 5 Jahren. Das gilt natürlich nicht für das Schlafen. Viele Kleinkinder schlafen im eigenen Bett bzw. Zimmer, wenn sie das erste bis zweite Lebensjahr vollendet haben. Natürlich wachen die Kleinen noch regelmäßig nachts auf. Entweder flitzen sie dann ins elterliche Schlafzimmer oder aber die Eltern pendeln, um den Nachwuchs wieder zum Schlafen zu bewegen. Was ihr Kind sonst noch brauchen könnte?

5 Tipps für das erste Babyzimmer Klick um zu Tweeten

5 Tipps für das erste Babyzimmer:

  1. Die Einrichtung orientiert sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder.
  2. Baby- und Kindermöbel sollten mitwachsen.
  3. Das Babybett lässt sich einfach zum Juniorbett umbauen.
  4. Kindertische, Stühle und Spielmöbel lassen sich vom Kind bewegen.
  5. Das Zimmer sollte sich jederzeit schnell um dekorieren lassen.

Spiel mit mir!

Beim Spielzeug gilt generell weniger ist mehr. Suchen sie es bewusst aus und überlegen sie inwiefern sich ihr Kind damit beschäftigen kann ohne schnell die Lust zu verlieren. Spielzeuge sollen fördern und fordern – nicht nur bespaßen. So müssen sie der Auswahl von Spielzeug von Oma und Opa, Freunden und Bekannten nicht mit einem zähneknirschenden Lächeln zustimmen, wenn sie nicht wollen, dass ihr Kind damit spielt.

Ihr Baby spielt und lernt mit allen Sinnen. Auch, wenn es gerade neu geboren ist, lohnt es sich alle Sinne mit entsprechenden schönen Erfahrungen anzusprechen. Klar wird ihr Kind nicht gleich antworten, wenn es ihre Stimme hört aber es reagiert und freut sich. Die sprachliche Entwicklung wird durch sprechen mit dem Kind unterstützt und gefördert. Massagen und Streicheleinheiten verwöhnen das große Sinnesorgan Haut und den Körper. Fingerspiele, Lieder und Babyspielzeug zum Greifen und drauf kauen, ergänzen und bereichern die Spielewelt.

Das Leben mit ihrem Baby wird sie und ihre Lieben bereichern. Genießen sie die Zeit und laßen sie sich nicht bei jeder Entscheidung graue Haare wachsen. Für alle Mütter und Väter, die nach der Elternzeit in ihren Beruf zurückkehren, bieten wir entsprechende Wiedereinstiegsvorträge an, die wir gern im Unternehmen halten. Als familienfreundlicher Arbeitgeber hat die familienfreund KG für sie und ihre Mitarbeiter im Rahmen des Familienservice immer ein offenes Ohr für Fragen, Sorgen und Nöte. Sprechen sie uns an!

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1 Kommentar zu “Babygeschrei im eigenen Babyzimmer?”

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