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Teil 4: Physiotherapie als wirksames Mittel gegen Skoliose

nackter Männerrücken (c) Sergej23 / pixelio.de

Dieser Beitrag ist Teil 5 von 6 der Serie Kurven an der falschen Stelle

Im viertel Teil von Sigrid Eberle, orthopress.de, geht es um Behandlungsmöglichkeiten bei einer Skoliosediagnose durch Physiotherapie.

Basis der Skoliose-Behandlung ist die Physiotherapie

Die Behandlung der idiopathischen Skoliose ist umso erfolgreicher, je früher sie einsetzt. Die Methode richtet sich nach dem Schweregrad, der zu erwartenden weiteren Entwicklung und dem Alter der Patienten. Allerdings ist das biologische Alter wichtiger als das kalendarische.

Daher erfolgt vor Beginn der Therapie in der Regel eine radiologische Bestimmung des Knochenalters anhand einer Röntgenaufnahme der Hand bzw. des Darmbeinkammes. Ziele der Behandlung sind:

  • Korrektur einer bestehenden Krümmung,
  • halten der erreichten Korrektur,
  • Verhinderung einer weiteren Progredienz und
  • die Vermeidung von Spätschäden.

Leichte und mittelschwere Skoliosen werden primär konservativ behandelt. Skoliosen mit einem Cobb-winkel zwischen 10° und 20° sind die Domäne der Physiotherapie. Mit ihrer Hilfe sollen Fehlhaltungen korrigiert, muskuläre Dysbalancen ausgeglichen und die Körperwahrnehmung geschult werden.

Besonders bekannt ist die dreidimensionale Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth. Die bereits um 1920 herum entwickelte Behandlungsmethode zeichnet sich dadurch aus, dass die Muskulatur in der optimalen Korrekturhaltung gestärkt wird. Die vielfach während eines stationären Aufenthaltes erlernten übungen eignen sich auch gut zur selbstständigen Durchführung zu Hause. Noch heute zählt die Schroth-Behandlung zum Goldstandard in der krankengymnastischen Skoliosetherapie.

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