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besondere kinder oder wie das leben eben ist

Collage (c) nicole h. / pixelio.de

besondere kinder werden täglich geboren. besonders werden sie, weil sie anders sind als andere babys. sie haben von geburt an ein oder mehrere handicaps. was, wie schwer, lebensverkürzend oder nicht wissen die wenigsten mütter und väter, wenn sie ihr baby zum ersten mal im arm halten. besondere kinder sind sehr oft auch geschwisterkinder. sie sind der jüngere bruder oder die jüngere schwester oder haben selbst jüngere geschwister im haus. besondere kinder haben oft auch besondere mamas und papas, die mit den täglichen herausforderungen wachsen.

eltern und deren mit einer oder oftmals auch mehreren behinderungen lebenden kindern werden in unserer gesellschaft zwar zur kenntnis genommen, aber wer nimmt sich schon die zeit und schaut hinter die fassade und erhält so einen einblick in die (er-)lebenswelt dieser familien? familien mit besonderen kindern schildern in dem buch „wie das leben eben ist“ in kurzen, variantenreichen und lebendigen erzählungen ihre erfahrungen mit dem cdg-syndrom . das buch vermittelt eindrücklich und facettenreich einblicke in den alltag von familien mit einem mit behinderung lebenden kind. das buch ist kostenlos erhältlich beim bundesverein cdg-syndrom e.v.

rolfs geheimnis

in dem buch „rolfs geheimnis“ erzählt stefan gemmel eindrucksvoll die geschichte von rolf. rolfs geheimnis ist es, der bruder eines geistig und körperlich behinderten jungen zu sein. rolf wird ausgeschlossen weil er einen behinderten bruder hat und sich um ihn kümmern muß wenn seine mutter auf arbeit ist. niemand macht sich die mühe rolf kennenzulernen, bis sebastian kommt. im laufe der geschichte erfährt der leser, wie die behinderung das leben der gesamten familie auf den kopf stellt. die familie verändert sich und wird vor anforderungen gestellt, die andere jugendliche in rolfs alter nicht kennen. gleichzeitig gelingt es gemmel zu verdeutlichen, dass da eben nicht nur die behinderung ist, sondern dass hinter den offensichtlichen einschränkungen ein lustiger, aufmerksamer und anteilnehmender junge steckt. trotz der ernsthaftigkeit des themas kommt auch in diesem buch der lesespass nicht zu kurz.

 

na und

„na und“ ist ein taschenbuch über freundschaftsgeschichten für kinder anlässlich des europäischen jahres der behinderung 2003. darin erzählen 35 autoren erlebte und erfundene geschichten. die erzähler sind schüler, bekannte schriftsteller, betroffene eltern, lehrer, zivildienstleistende und viele andere mehr. alle geschichten behandeln das miteinander behinderter und nichtbehinderter menschen. dies ist zum teil lustig, spannend aber auch anrührend und mutmachend. die geschichten sind ein appell an die toleranz und stehen für die gesellschaftliche integration von menschen, die „irgendwie anders“ sind.

 

irgendwie anders

„irgendwie anders“ ist eigentlich auch ein kinderbuch, aber es ist ebensogut für erwachsene leser geeignet, welche noch oder wieder spass an kinder- bzw. bilderbüchern haben. zurecht wurde „irgendwie anders“ von der unesco mit dem „nesco prize for children`s and young people`s literature in the service of tolerance“ ausgezeichnet. sehr einfühlsam erzählen kathry cave und chris riddell die geschichte des kleinen putzigen wesens „irgendwie anders“. er lebt sehr einsam, weil er halt nicht nur so heisst sondern auch eben irgendwie anders ist als alle anderen und deshalb niemand etwas mit ihm zu tun haben möchte. bis er, ja bis er eines tages „das etwas“ kennenlernt. ein kleiner kerl, genauso anders wie er selbst. die geschichte macht mut „fremdes“ anzunehmen und nicht auszuschliessen!
 

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