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Besuch vom Zahnarzt

Kind | Junge beim Zahnarzt (c) Claudia Heck / pixelio.de

Viele Erwachsene haben Angst vor der Behandlung beim Zahnarzt. Solange die Zähne der Kinder noch gesund sind, ist für diese ein Zahnarztbesuch meist kein Problem. Später überträgt sich die Angst der Eltern nicht selten auf den Nachwuchs.

Kinder brauchen einen Zahnarzt, der sich genügend Zeit für sie nimmt. Manche Zahnärzte bieten sogar eine spezielle Kindersprechstunde an. Und immer mehr Zahnärzte spezialisieren sich auf dem Gebiet der Kinderzahnheilkunde. Die Praxisräume der Kinderzahnärzte sind in der Regel kindgerecht und bunt gestaltet und mit genügend Spielzeug für die Überbrückung der Wartezeit ausgestattet. Die Instrumente des Kinderzahnarztes sind der Anatomie des Kindermundes angepasst und entsprechend kleiner.

Damit Ängste vorm Zahnarztbesuch gar nicht erst entstehen, gehen sie möglichst früh zum ersten Mal in die Sprechstunde. Das kann schon im ersten Lebensjahr sein. Nehmen sie ihren kleinen Spross vielleicht erstmal nur bei ihrem nächsten Besuch mit, damit er sich ein bisschen beim Zahnarzt umsehen kann. Je gelassener sie mit der Situation umgehen, umso selbstverständlicher wird ihr Sprössling später selbst zum Zahnarzt gehen.

Aber natürlich ist die richtige Zahnpflege und eine gesunde Ernährung die halbe Miete und der Zahnarzt hat später nur halb so viel zu tun.

Leider kommen Kinder mit Karies oftmals viel zu spät zum Zahnarzt, so dass dann doch eine umfangreiche Behandlung erfolgen muss. Dem will die Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde vorbeugen und plant künftig Hausbesuche bei Kariesproblemkindern. In einigen Modellregionen wird der Versuch gestartet, dass von Karies bedrohte Kinder von Zahnärzten oder zumindest einer Fachschwester zu Hause aufgesucht werden sollen.

Darüber hinaus sollen die Kinderzahnärzte auch für das Thema Missbrauch und Vernachlässigung von Kindern sensibilisiert und auch in juristischer Sicht fortgebildet werden. Laut Ulrich Schiffner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde, sind etwa 60 Prozent aller Verletzungen bei Kindesmisshandlungen an Kopf und Hals zu finden. Bei Verdacht auf Misshandlung oder Vernachlässigung kann bei Kindern bis 14 Jahren auch ohne Einwilligung der Eltern das Jugendamt benachrichtigt werden.

Ein Tipp am Schluss

Suchen sie einen neuen Zahnarzt für Ihr Kind? Die Mitarbeiterunterstützung ihres Arbeitgebers hilft beim Finden von Zahnärzten. Fragen Sie bei ihrer Personalabteilung, dem Personalrat oder der Geschäftsleitung nach den Kontaktdaten von ihrem individuellen Familienservice.

 

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