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Brände im Kinderzimmer

Hausbrand und Feuerwehreinsatz (c) beeki / pixabay.de

Rund 175.000 Mal im Jahr rückt die Feuerwehr in Deutschland aus, um Brände zu bekämpfen und Menschen zu retten. Alle drei Minuten, Tag für Tag. Kinder unter 14 Jahren verursachen diese Einsätze dabei relativ häufig. Natürlich nicht mit Absicht. Kinder probieren viel aus, um die Welt zu entdecken und zu begreifen. Das Kieler Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. (IFS)hat ermittelt, dass die Hälfte der Brände im Kinderzimmer durch offenes Feuer ausgelöst wird.

Weitere dominierende Brandursachen sind elektrotechnische Defekte (27 Prozent) und Überhitzung von Leuchten oder anderen Hitzequellen und in der Folge Entzündung von brennbaren Stoffen (17 Prozent).

  1. Kinder unterschätzen die Feuergefahr
  2. Brände durch offenes Feuer, Überhitzung oder elektrotechnische Defekte
  3. Rauchmelder gehören ins Kinderzimmer

Das IFS und Feuergefahren im Kinderzimmer

Rund 175.000 Mal im Jahr rückt die Feuerwehr in Deutschland aus, um Brände zu bekämpfen und Menschen zu retten. Alle drei Minuten, Tag für Tag. Kinder unter 14 Jahren verursachen diese Einsätze dabei relativ häufig. Natürlich nicht mit Absicht. Kinder probieren viel aus, um die Welt zu entdecken und zu begreifen. „Das ist auch gut so. Doch Eltern haben eine besondere Verantwortung, denn Gefahren werden oft unterschätzt oder gar nicht als solche wahrgenommen“, sagt Dr. Hans-Hermann Drews, Standortleiter des Kieler Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS). Dazu gehört leider auch das heimliche Zündeln und Experimentieren mit dem Feuer. Drews: „Gerade deshalb ist es wichtig, dass Zündhölzer, Feuerzeuge und sowieso alle Quellen für offenes Feuer sicher und außerhalb der Reichweite der Kinder aufbewahrt werden“. Auch sollen Kinder nicht mit offenem Feuer wie brennenden Kerzen unbeaufsichtigt gelassen werden.

Darüber hinaus lauern in Kinderzimmern immer mehr Gefahren, weil sich viele Gegenstände auf engem Raum befinden, die sich entzünden können. Durch Defekte oder unsachgemäße Handhabung. Neben Plastik-Spielzeug, dem Bett und der oft leicht entflammbaren Matratze sind zunehmend Fernseher, PCs und Elektrotechnik in den Räumen vorhanden. „Das erhöht das Gefahrenpotenzial und die Ausbreitungsmöglichkeiten und -geschwindigkeit. Innerhalb weniger Minuten kann es nach einem Brandausbruch zum Vollbrand des Kinderzimmers kommen“, so Drews. Ein weiterer Punkt ist, dass Kinder häufig falsch reagieren und nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Aus Angst verstecken sich Kinder oft, statt andere zu alarmieren. Dann sind sie lebensgefährlichen Rauchgasen ausgesetzt.

Zündeln im Kinderzimmer

Jährlich ermittelt das IFS bei mehr als 1.000 Bränden die Ursachen und sammelt die Ergebnisse in einer Datenbank. Diese lässt einige Aufschlüsse zu. Insgesamt ist Elektrizität mit 35 Prozent der häufigste Brandverursacher, offenes Feuer spielt mit drei Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Anders sieht das bei Bränden aus, die in Kinderzimmern entstehen. Hier wird die Hälfte der Brände durch offenes Feuer ausgelöst. Weitere dominierende Brandursachen sind elektrotechnische Defekte (27 Prozent) und Überhitzung von Leuchten oder anderen Hitzequellen und in der Folge Entzündung von brennbaren Stoffen (17 Prozent).

Eine defekte Lichterkette reichte schon, um das Haus von Marcel und seiner Familie zu zerstören. Der achtjährige Junge war jüngst einer der Hauptdarsteller des Magazins „pur+“ aus dem Kinder- und Jugendprogramm des ZDF. Eine Ehre, auf die er gerne verzichtet hätte. Froh ist die Familie nur, dass dem Jungen nichts passiert ist, denn er war alleine zu Hause, als das Feuer ausbrach. Das Feuer hat für einige Unannehmlichkeiten gesorgt. Monatelange Notunterkunft und Wohnungssuche sowie Wiederbeschaffung vieler Gebrauchsgegenstände waren die Folge. Die Versicherung konnte finanziellen Schaden abmildern, doch liebgewonnene Erinnerungsstücke und die leider umgekommenen Meerschweinchen sind für immer verloren. Die Sendung „Hilfe, es brennt“ zeigte mit Unterstützung des IFS, wo die wesentlichen Brandgefahren im Haushalt liegen.

Wer sich die Tipps mit dem IFS-Gutachter und Brandspezialisten Dr. Andreas Pfeiffer ansehen möchte, der findet den ZDF-Beitrag und einen Link zur Zeitschrift Schadenprisma mit einem ausführlicheren Artikel über www.ifs-ev.org.

10 Tipps gegen feurige Überraschungen: Prävention im Kinderzimmer

Die Fachleute des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer empfehlen:

  1. Kinder über die Gefahren und Reaktionsmöglichkeiten aufklären.
  2. Kinderzimmer sollten von den Eltern sorgfältig und aufmerksam auf Brandgefahren überprüft werden.
  3. Ganz wichtig: In jedes Kinderzimmer gehört ein Rauchmelder (natürlich ins ganze Haus).
  4. Kindern keinen Zugriff auf Feuerzeuge, Zündhölzer oder Ähnliches geben.
  5. Im Kinderzimmer sollten sich niemals Kerzen, Öllampen oder ähnliche Quellen für offene Flammen befinden.
  6. Bei der Einrichtung auf schwer oder nicht entflammbares Material achten (z. B. bei der Matratze).
  7. Möglichst kein oder wenig Plastik/Plastikspielzeug (giftige Dämpfe, gut entflammbar).
  8. So wenig elektrische Geräte wie möglich, Stecker ziehen bei Nichtgebrauch einüben.
  9. Mehrfachstecker nicht überlasten.
  10. Ein funktionierender und gewarteter Feuerlöscher und eine Löschdecke sollten schnell zur Hand sein.

Ursachenforschung, Beratung sowie Schulungsmaßnahmen zu den Themen Feuer, Technik und Umwelt sind die Kernaufgaben des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer. Die gewonnenen Erkenntnisse aus tausenden von Gutachten werden in der Beratung zu Sanierungen und im Engagement für Schadenverhütungsmaßnahmen weitergegeben und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Das Institut hat inzwischen eine 125 Jahre alte Tradition und ist neben dem Hauptsitz in Kiel auch in Berlin, Hannover, Düsseldorf, Wiesbaden, Stuttgart und München vertreten. Die Wurzeln des Instituts gehen in das Jahr 1884 zurück, als die Schleswig-Holsteinische Brandkasse in Kiel eine damals einzigartige Brandverhütungsabteilung gründete. 1952 entstand hieraus schließlich das Kieler Laboratorium für Brandschutztechnik und Brandermittlung, das sich durch seine Forschungsergebnisse bald über die Region hinaus einen Namen machte. Aus diesem Labor ging 1976 das IFS hervor.

IFS Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e. V., Dr. Rolf Voigtländer, Preetzer Straße 75, 24143 Kiel, 0431 – 7 75 78 – 0, www.ifs-ev.org

Feuerwerk und Bleigießen bergen Gefahren für Mensch und Umwelt

Knaller, Raketen, China-Böller – alles was als Brauch gilt, um die bösen Geister zu vertreiben und die Guten gnädig zu stimmen, kostet eine Menge Geld und belastet unsere Umwelt und Gesundheit durch eine massiv erhöhte Feinstaubbelastung. Die Deutschen schießen über 100 Millionen Euro in den deutschen Nachthimmel, so viel wie sonst kein anderes europäisches Land.

„Durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern am Silvesterabend steigt die Luftbelastung mit Schadstoffen explosionsartig an“, sagt Ökolöwin Juliane Elzner-Buhl. „Problematisch ist auch der Lärm durch Böller und Raketen, der nicht nur für das menschliche Gehör schädlich ist, sondern auch Wild- und Haustiere in Angst und Schrecken versetzt. Ein normaler Böller knallt mit einer Lautstärke von 130 bis 140 dB.“

Ein schöner Silvesterspaß ist Bleigießen. Er verspricht Auskunft über eine neue Liebe oder unverhofften Geldsegen. Allerdings kann es dadurch zu erheblichen negativen Umwelt- und gesundheitlichen Auswirkungen kommen. Durch das Erhitzen wird giftiges Bleioxid freigesetzt, das durch die Atemluft direkt in den Körper gelangt. Werden die Restprodukte nicht ordentlich im Sondermüll in Wertstoffhöfen entsorgt, können Bleireste in die Umwelt entweichen. Es entstehen bleiorganische Verbindungen, die zu den stärksten Umweltgiften zählen. Eine gute Alternative zum Bleigießen ist das Gießen mit Honigwachs oder Zinn. „Verzichten Sie auf umweltschädliche Mittel – es gibt umweltfreundliche Alternativen!“, rät Elzner-Buhl.

„Essenstechnisch kann man sich ganz traditionell an den Karpfen wagen“, sagt die Ökolöwin. „Dessen Zucht erfolgt in offenen Teichsystemen, verbraucht wenig Energie und hat geringe Auswirkungen auf umgebende Ökosysteme. Mit einem Hinweis auf eine biologisch zertifizierte Züchtung kann man sich den Karpfen am Silvesterabend schmecken lassen.“

Minderjähriger haftet für Feuerwehrkosten

Immer wieder geraten Kinder und Jugendliche wissentlich und unwissenschaftlich in Schwierigkeiten. Manche Schwierigkeiten können noch relativ schnell geklärt und gelöst werden, bei anderen größeren Geschichten endet es auch schon mal vor einem Gericht. So auch im Falle eines 14-jährigen Schülers. Der noch Minderjährige hatte in einer Scheune, die voll mit Stroh war geraucht und im Nachgang den noch glimmenden Zigarettenstummel einfach weggeworfen.

Das gelagerte Stroh geriet in Flammen und die Scheune brannte. Die Feuerwehr musste anrücken und für den gesamten Einsatz fielen Kosten in Höhe von 10000 Euro an. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz hatte unter dem Aktenzeichen 7 A 10183/08.OVG zu entscheiden, ob der 14 jährige für die entstandenen Einsatzkosten der Feuer haften muss. Entgegen aller Erwartungen lautete die Antwort: Ja, auch ein Minderjähriger haftet für Feuerwehrkosten. Eine Berufung lehnte das Gericht mit Beschluss vom Beschluss vom 21. Mai 2008 ab.

Warum trägt der Minderjährige die Schuld?

Er handelte zum Tatzeitpunkt grob fahrlässig. Das die glimmende Zigarette das gelagerte Stroh entzünden kann, hätte er wissen müssen. Vor Gericht wurde sogar geminderte Schuldfähigkeit geprüft. Aber, selbst, wenn man 1 bis 2 Jahre verzögerte Entwicklung berücksichtigt, hätte auch ein 11- bis 12-jähriger wissen müssen, dass es nötig ist die Zigarette auszutreten. Außerdem ist das Rauchen in einer Lagerstätte für Stroh generell untersagt.

Keine Gefahr durch Kerzen und offenes Feuer

Jeder Brand fängt zunächst klein an. In der Regel durch unachtsamen Umgang mit offenem Feuer. Allerdings können Brände in ihrer Entstehungsphase fast immer erfolgreich bekämpft werden. Besonders sinnvoll sind deshalb Feuerlöschsprays, welche aber der Bevölkerung weniger bekannt sind.

Im Winter, speziell in der Adventszeit und an Weihnachten, brennen in deutschen Haushalten mehr Kerzen als im restlichen Jahr. Somit steigt die Gefahr und daher die Wahrscheinlichkeit eines Feuers in den eigenen vier Wänden überproportional an. Ob als Mieter oder Eigentümer, jeder Haushalt sollte mit Rauchmeldern und Feuerlöschern ausgestattet sein.

Laut der Freiwilligen Feuerwehr Bad Düben bricht in Deutschland alle zehn Minuten ein Brand aus. Auf ihrer Website warnt sie vor Bränden und zieht eine verheerende Bilanz der Wohnungsbrände eines einzigen Jahres: 600 Tote, 10.000 Verletzte und ein Schaden von mehreren Milliarden Euro.

Wirksamer Schutz vor Entstehungsbränden in der Winterzeit

Brände im Kinderzimmer und der gesamten Wohnung können fast immer – und das ist den Wenigsten bewusst – in ihrer Entstehungsphase erfolgreich bekämpft werden: zum Beispiel mit einem Feuerlöschspray. Grundsätzlich ist während der Winterzeit und speziell über die Weihnachtsfeiertage die Gefahr besonders hoch, dass sich Klein- und Entstehungsbrände, unter anderem durch vergessene Kerzen oder durch Funkenflug anderer Feuerquellen, wie beispielsweise ein offener Kamin, blitzschnell in folgenschwere Brände ausweiten.

Zuhause kann man sich schützen. In vielen Bundesländern ist seit langem der Einbau von Rauchmeldern Pflicht, in anderen Bundesländern tritt diese Verordnung erst in den kommenden Jahren in Kraft. Allerdings haben nur rund fünf Prozent aller Haushalte Feuerlöscher oder Löschdecken im Haus, die im Ernstfall, wenn der Feuermelder Alarm schlägt, zum Einsatz kommen könnten. Besonders sinnvoll sind deshalb Feuerlöschsprays, welche aber der Bevölkerung weniger bekannt sind.

Feuerlöschspray: Der kleine Brandmeister

Hauptsächlich werden Feuerlöschsprays zum Ablöschen von Entstehungsbränden verwendet. Der “kleine Brandmeister”, erhältlich auf www.kleinerbrandmeister.de, ist ein solches Feuerlöschspray. Er kann eingesetzt werden, bevor das Feuer zur Gefahr wird. Das Produkt wurde speziell zur Bekämpfung von Bränden der Feuerklasse A, B und F entwickelt und löscht daher Brände fester und flüssiger Stoffe ebenso effektiv wie Brände von Speiseölen und Speisefetten. Durch sein handliches Format und sein modernes Design kann der “kleine Brandmeister” unter anderem im Esszimmer, in der Küche, dem Wohnzimmer oder im Schlafzimmer ohne Probleme platziert werden. Er ist somit im Ernstfall schnell zur Hand, wenn es brenzlig wird.

Neben dem aufmerksamkeitsstarken Design kann der kleine Brandmeister auch durch seine hochwertigen Komponenten, wie den mit Edelstahl ausgekleideten Druckbehälter, den hoch effektiven Sprühkopf und den Spezial-Löschschaum glänzen. Der innovative und zertifizierte Löschschaum BoldFoam F-40 garantiert Höchstleistung. Er besteht zum Großteil aus organischen Salzen und ist somit nicht toxisch, nicht hautreizend und biologisch abbaubar. Der Löschschaum wurde speziell für Entstehungsbrände entwickelt. Er umschließt den Brandherd zuverlässig und erstickt somit das Feuer. Zeitgleich verhindert der Schaum eine Wiederentzündung des Brandes, da er kühlend auf den Brandherd wirkt.

Der kleine Brandmeister kann jedoch nicht nur im Winter oder zur Weihnachtszeit zum Einsatz kommen, sondern darf auch im Sommer zur Grill-Saison oder beim Lagerfeuer nicht fehlen. Die Produkteigenschaften machen den innovativen Feuerlöschhelfer zu einem Spezialisten in der Bekämpfung von Entstehungsbränden. Zusätzlich ist der kleine Brandmeister so einfach zu bedienen wie jede handelsübliche Spraydose und lässt sich somit von Alt und Jung gleichermaßen gut einsetzen.www.kleinerbrandmeister.de

Die Brandmeister Vertriebsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in München ist seit 2012 spezialisierter Anbieter von Brandschutzprodukten. Die Gesellschaft hat sich auf den Vertrieb von Produkten zur Bekämpfung und Prävention von Bränden, insbesondere Entstehungs- und Kleinbrände, spezialisiert. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, Brandschutz neu zu thematisieren und die Bevölkerung für die Gefahr zu sensibilisieren, die von Entstehungsbränden ausgeht. Die Produkte der Firma können über www.kleinerbrandmeister.de bezogen werden.

Brandmeister Vertriebsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt), Pariser Straße 46, 81667 München, 08921551220, http://www.kleinerbrandmeister.de/

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