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Bunt und gefährlich – Schadstoffe in Spielwaren

BobbyCar (c) Christine Becker / pixelio.de

(dtd). Immer wieder werden Eltern von Meldungen über schädliche Schadstoffe in Spielwaren aufgeschreckt. Vor allem Weichmacher, so genannte Phtalate, finden sich in Puppen, Gummibällen, Figuren, bunten Scoupidous oder auch Schwimmartikeln. Besonders für Babys und Kleinkinder, die noch alles in den Mund nehmen, ist dies gefährlich. Mit Speichel werden die Giftstoffe von den Spielzeugen gelöst, sie gelangen in den Blutkreislauf der Kinder und können Leber- und Nierenschäden verursachen. Auch alte Babyflaschen können belastet sein. Denn erst seit 2011 sind die Produktion und der Verkauf von Babyflaschen aus Polycarbonat, in dem der Weichmacher Bisphenol A (BPA) enthalten ist, in der Europäischen Union verboten. Ebenso gefährlich und immer wieder von Prüfern gefunden: Bleihaltige Farben auf Spielzeugautos. Blei kann nicht nur Kopfschmerzen verursachen und Müdigkeit hervorrufen, sondern auch Nerven und Gehirn schädigen.

Auf Prüfsiegel achten

Um ihre Kinder vor diesen Gefahren zu schützen, können Eltern vor allem eines tun: Am besten nur Spielzeug kaufen, das in Deutschland oder in der Europäischen Union hergestellt wurde und auf Güte- und Prüfsiegel achten. Das Siegel „Der blaue Engel“ kennzeichnet etwa unbedenkliches Holzspielzeug. Das GS-Zeichen steht für geprüfte Sicherheit. Das Qualitätszeichen ist freiwillig und wird von unabhängigen Prüfstellen wie dem TÜV vergeben. Es bestätigt, dass die Spielsachen den Anforderungen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes entsprechen und schadstoffarm sind. Wichtig ist, dass zu dem Siegel ein Prüfinstitut angegeben ist, sonst könnte das Siegel gefälscht sein.

Schnupper- und Rubbeltest

Nicht besonders verlässlich ist hingegen das CE-Zeichen, das alle Spielzeuge auf dem deutschen Markt tragen müssen. Die Hersteller garantieren zwar damit, dass sie alle Richtlinien der Europäischen Union einhalten, allerdings wird diese Garantie nicht von einer unabhängigen Prüfstelle kontrolliert. Aufschriften wie „PVC-frei“ oder „Phthalat-frei“, geben Hinweis darauf, dass die Spielsachen keine Weichmacher enthalten. Auch das Schnuppern am Spielzeug kann weiterhelfen: Riecht ein Spielzeug unangenehm stechend oder beißend, sollte man lieber die Finger davon lassen. Experten raten auch zu einem „Rubbeltest“ am Spielzeug, um die Speichelechtheit der Farben zu prüfen. Bleibt Farbe am Finger zurück, lieber nicht kaufen.

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