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kindgerechtes Badezimmer auch für die Großen

das etwas andere Jugend- und Kinderzimmer (c) ssabyo77 / pixabay.de

„Familienzeit“ lautete im Jahr 2012 das Motto des Aktionstages der Lokalen Bündnisse für Familie. Rund um den Internationalen Tag der Familie, der seit 1993 immer am 15. Mai stattfindet, gibt es im Rahmen der Initiative des Bundesfamilienministeriums eine Vielzahl von Aktionen in ganz Deutschland . Dabei geht es vor allem darum, wie Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen sind und sich Zeitengpässe reduzieren lassen.

Das ist in der Praxis oft nicht einfach. Umso wichtiger ist es, das eigene Heim als Treffpunkt der Familie so zu planen und zu gestalten, dass es zu jedem Bewohner passt – auch zu den Kleinsten und Kleinen in der Familie. Ein Raum, der dabei häufig kaum Beachtung findet, ist das Badezimmer. Doch Eltern verbringen gerade dort mit ihrem Nachwuchs viel Zeit. Die Deutsche Bausparkasse Badenia und eine Expertin zeigen, wie sich ein Badezimmer den Bedürfnissen der jüngsten Familienmitglieder anpasst. Wichtig ist hierbei: Das Bad soll „mitwachsen“ und so zu einer langfristigen und lohnenden Investition für die ganze Familie werden.

Sicherheit und Selbstständigkeit im Badezimmer

Man stelle sich einmal das Badezimmer aus einer kindlichen Perspektive vor: Hohe Waschbecken, überall Schränke mit Ecken und Kanten sowie eine Toilette, die unerreichbar scheint. Außerdem WC-Drücker und Armaturen, die nur mit waghalsigen Stapel- und Kletterkünsten erreichbar sind. Die zahlreichen Herausforderungen für die Kleinen im Bad können jedoch mit kindgerechten Ein- und Umbauten gemeistert werden. Neben mehr Sicherheit findet sich ein weiterer positiver Nebeneffekt bei diesen Maßnahmen: „Kinder erlernen in einem für sie passenden Umfeld spielerisch die eigenständige Körperpflege“, erklärt Sabine Binkenstein, Diplom-Ingenieurin der Ingenieurkammer-Bau NRW und TV-Expertin der WDR-Sendung „Frau Dr. Haus – der große Immobiliencheck“.

Umbaumöglichkeiten für ein kindgerechtes Badezimmer

Der Einbau eines höhenverstellbaren Waschbeckens erleichtert es den Kleinen, sich selbstständig die Hände zu waschen. Weil Kinder auch gerne mit Wasser spielen, sind Armaturen, die mit einem Thermostat ausgestattet sind, empfehlenswert. Die Eltern können vorab die Wassertemperatur einstellen, damit sich ihre Schützlinge nicht verbrühen. Daneben gibt es die Möglichkeit, den Wasserhahn mit einem Sensor auszustatten. Er stoppt den Wasserfluss automatisch, wenn keine Bewegung wahrgenommen wird. So wird nicht unnötig Wasser verschwendet, denn Kinder vergessen auch schon einmal, den Hahn zuzudrehen.

Neben dem Waschbecken stellen Badewannen und Duschen eine Herausforderung für die Jüngsten der Familie dar: Die Badewanne bietet zwar den größten Badespaß, birgt aber dennoch Gefahren. Darum sollten Eltern bei der Badezimmer-Planung auf Wannen mit scharfen Kanten verzichten. Hier empfiehlt sich beispielsweise eine eingemauerte Eckbadewanne mit Stufen an. So kommen die Kleinen ohne waghalsige Klettermanöver selbstständig in die Wanne. Anti-Rutsch-Oberflächen oder -Matten in der Wanne sowie Griffe zum Festhalten machen das Badevergnügen zusätzlich sicher. Zudem sollten Eltern darauf achten, dass die Wanne ein „Zweisitzer“ ist, damit sie gemeinsam mit ihren Kleinen baden können. „Wer keine Badewanne möchte oder sich aus Platzgründen für eine Dusche entscheidet, kann eine Sitzwanne einbauen. Allerdings sollte hier aus Sicherheitsgründen auf ein Modell mit geringer Wassertiefe zurückgegriffen werden“, fügt die TV-Expertin hinzu. Auch der Gang auf die Toilette ist nicht einfach. In Fachgeschäften finden sich trittsichere Schemel und Hocker aus leichtem Material, welche die Knirpse selbstständig vor die Toilette schieben können.

Eine weitere potenzielle Gefahrenquelle ist ein nasser und feuchter Boden im Badezimmer. „Ein rutschhemmender Bodenbelag, zum Beispiel aus Keramik-Fließen, ist eine komfortable Lösung, um für mehr Sicherheit zu sorgen“, schlägt Sabine Binkenstein vor. Die Fliesen gibt es in zahlreichen Größen und Farben, so dass neben der Funktionalität auch die Optik des Badezimmers nicht zu kurz kommt. Und nicht vergessen: Damit die Kleinen selbstständig an ihr Handtuch kommen, sollten Haken und Halterungen in der richtigen Höhe angebracht werden. Was allerdings in Schränke weit oben, fernab der Kinderhände, gehört, sind Wasch- und Putzmittel sowie Medikamente. Steckdosen sollten, wie in allen Räumen, mit einer Kindersicherung ausgestattet sein.

Kosten überschaubar halten

Um die Kosten beim Bau eines kindgerechten Badezimmers überschaubar zu halten, ist eine klare Budgetgrenze wichtig. Als Orientierung gilt: Im Schnitt kann man zwischen 2.000 und 3.000 Euro für den Quadratmeter Bad rechnen. Hier sind in der Regel Handwerker-Leistung, Materialkosten und die Badausstattung enthalten. „Zur Finanzierung dieser Arbeiten eignet sich hervorragend ein Bausparvertrag wie ImmoFit oder Via Badenia 06″, erklärt Jochen Ament, Bausparexperte der Deutschen Bausparkasse Badenia. So rückt der Traum eines Badezimmers für die ganze Familie in greifbare Nähe.

Experten zum kindgerechten Badezimmer

Sabine Binkenstein

Sie ist beratende Ingenieurin der Ingenieurkammer-Bau NRW und TV-Expertin der WDR-Sendung „Frau Dr. Haus – der große Immobiliencheck“. In der Sendung prüft die Expertin Immobilien, die kurz vor dem Verkauf stehen, auf Baumängel, Preis-Leistungs-Verhältnis und versteckte Kosten. Außerdem ist Sabine Binkenstein Geschäftsführerin der PBL Baubetreuungsgesellschaft mbH in Köln.

Jochen Ament

Er leitet als Vertriebsmanager bei der Deutschen Bausparkasse Badenia den Fach- und Vertriebsbereich für über 35.000 Vermögensberater der DVAG-Vertriebe. Er ist seit über 25 Jahren für die Badenia erfolgreich in der direkten Kunden- und der Vertriebsbetreuung tätig. Jochen Ament ist 51 Jahre alt, verheiratet und leidenschaftlicher Heimwerker.

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