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der kinderwagen – qualität statt quantität oder auch nicht!

Kindersitz (c) PublicDomainPictures / pixabay.de

wenn ein kleiner mensch das licht der welt erblickt, haben eltern, verwandte und bekannte oft nur das beste im sinn. von kleidung über spielzeug bis hin zu möbel und dem fahrbaren untersatz sind die ansprüche nicht nur an die belastbarkeit sondern auch an aussehen und chic entsprechend hoch. bitter nun, dass bei einem test der stiftung warentest herauskam, dass 10 von 14 kinderwagen in bezug auf die schadstoffbelastung mit mangelhaft abschneiden. schockierend ist es auf jeden fall nicht, da wir solche und ähnliche hiobsbotschaften schon gewöhnt sind. da stecken im plastespielzeug schädliche weichmacher, die sich mit wärme und speichel lösen oder die geliebte spieluhr dudelt so laut als ob ein düsenjet im kinderzimmer landet.

alles nicht so schlimm?

aber was ist mit unseren erwartungen an produkte? reicht uns denn, wenn sie optisch gut aussehen, gut riechen oder sich gut anfassen oder blendet uns das? haben wir überhaupt die chance als verbraucher inhaltsstoffe zu verstehen und deren wirkung zu erkennen? wussten sie, dass in kalbsleberwurst der hauptbestandteil schweineleber ist? oder das der brötchenteig angereichert ist mit traubenzucker oder ahornsirup?

an dieser stelle hilft sicher mal wieder der blick aufs etikett. schauen sie sich einfach mal an, was da im einkaufswagen landet. fragen sie beim kinderwagenkauf nach den verwendeten materialien. lesen sie testreihen und achten sie beim siegel der stiftung warentest auf das, was genau getestet wurde. sicher können sie so nicht alles abfedern oder verhindern aber sie informieren sich und halten die augen offen.

und letztlich fehlt vermutlich auch nach so einem test die konsequenz bzw. der ansporn es richtiger zu machen. so hat die stiftung warentest bereits vor 3 jahren 15 kinderwagen und buggys mit ähnlichen ergebnissen getestet. die verwendeten stoffe sind schon längst verboten und doch wurden und werden sie weiterverwendet. da ein verbot auch kontrollen und konsequenzen erfordert und diese in der regel, wie u.a. aus dem straßenverkehr nur stichprobenartig bekannt, geahndet werden (können), wäre hier ein belohnungs- bzw. bonussystem bedeutend besser.

was bekommt der hersteller denn, wenn er auf andere inhaltsstoffe ausweicht? was bekommen sie dafür, dass sie sich an die 50 in städten und ortschaften halten?

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