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Deutsche sind in puncto Pflegebedürftigkeit realistisch

Hilfsmittel Pflege (c) familienfreund.de

Bereits in 17 Jahren, also im Jahr 2030, werden rund 3,4 Millionen Personen in Deutschland pflegebedürftig sein. Das entspricht einem Plus von rund einer Million Pflegebedürftigen im Vergleich zu heute. Bis 2050 werden voraussichtlich weitere 800.000 Personen hinzukommen – so die Prognosen einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung. TNS Emnid hat die Bundesbürger im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen zu diesem Szenario befragt – mit dem Ergebnis, dass die Deutschen in puncto Pflegebedürftigkeit und Pflege sehr realistisch sind.

(mpt-610). Nur 33 Prozent der Befragten glaubten nicht daran, dass die Zahl der pflegebedürftigen Personen bis 2013 die Dreimillionengrenze erreichen wird. Die restlichen befragten Bundesbürger rechnen hingegen sogar mit deutlich höheren Zahlen oder machten keine Angabe.

Pflege-Bahr: Staat bezuschusst private Pflegeversicherungen

Pflege im Alter ist teuer, so viel steht fest. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt jedoch allenfalls einen Teil dieser Kosten. Umso verwunderlicher ist es, dass nur knapp 1,8 Millionen Deutsche eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen haben. Das soll der neue „Pflege-Bahr“ nun ändern: Private Pflegeversicherungen, die bestimmte Kriterien erfüllen, werden nun nämlich staatlich bezuschusst. Generell sind die Bundesbürger auch zu einer privaten Vorsorge bereit, wie die TNS-Emnid-Umfrage weiterhin ergab: Knapp 29 Prozent würden bis zu 15 Euro im Monat eine ihre Vorsorge investieren. 26 Prozent der Befragten würden sogar bis zu 30 Euro und 16 Prozent sogar 50 Euro monatlich anlegen.

Versicherer bieten spezielle Produkte zum Pflege-Bahr

Die meisten Versicherer bieten mittlerweile sogar besondere Produkte zum Pflege-Bahr an. Bei den Ergo Direkt Versicherungen gibt es beispielsweise neuerdings den Tarif „Förder-Pflege-Schutz“. Bei diesem müssen Versicherte nur zehn Euro pro Monat selbst leisten – die staatliche Zulage von fünf Euro monatlich beantragt der Versicherer direkt. Steigt man mit ca. 40 Jahren ein, betragen die Leistungen bei einer Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe III rund 780 Euro monatlich. Zudem sind – den gesetzlichen Vorgaben entsprechend – auch Leistungen in den Pflegestufen II, I und 0 vorgesehen, worunter auch Demenz fällt. Die Aufnahme erfolgt ohne Gesundheitsfragen und der Schutz gilt im Übrigen ganz unabhängig davon, ob man als Versicherter in einem Heim oder zu Hause betreut wird.

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