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Die EU regelt den Transport von Kindern im Auto neu

Kinder im Kindersitz im Auto (c) Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Neue Regelungen zum Transport von Babys und Kleinkindern sollen zukünftig in 27 EU-Ländern für mehr Sicherheit sorgen. Bis jetzt ist es in Deutschland so geregelt, dass Babys bis zu einem Gewicht von 10 kg (Klasse 0) am sichersten in einer Babyschale, entgegen der oder quer zur Fahrtrichtung, aufgehoben sind.

Die weiteren Unterteilungen nach Gewicht entnehmen Sie folgender Tabelle:

  1. Klasse 0+: bis zu einem Gewicht von 13 kg (entgegen der Fahrtrichtung ausgeführt)
  2. Klasse 0+ bis 1: von Geburt bis 18 kg (gegen Fahrtrichtung, oder ab 9 kg in Fahrtrichtung)
  3. Klasse 1: von 9 bis 18 kg (in oder gegen Fahrtrichtung)
  4. Klasse 2: von 15 bis 25 kg (zumeist in Fahrtrichtung)
  5. Klasse 2–3: von 15 bis 36 kg (in Fahrtrichtung)
  6. Klasse 3: von 22 bis 36 kg (nur Sitzerhöhung in Fahrtrichtung)
  7. Klasse 1–3: von 9 bis 36 kg

Zukünftig wird es in 27 EU-Staaten so sein, dass das Mindestalter für den Rückwärtstransport in einem entsprechenden Kindersitz auf 15 Monate erhöht wird. Nach einer entsprechenden Übergangsfrist wird das in 27 EU-Ländern verpflichtend werden.

Die Neugeborenen werden größer und vor allem schwerer über die Jahre. Viele Babys erreichen das Gewicht von 9 kg schon lange vor einem Jahr. Das schwerste und auch empfindlichste Körperteil am Baby ist jedoch der Kopf. Er wird gerade bei Frontalunfällen in Fahrtrichtung stark geschüttelt und das kann auch bei geringer Geschwindigkeit zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen.

Je länger dagegen in einem geeigneten Kindersitz das Baby bzw. Kleinkind rückwärts mitfährt, um so sicherer ist der Kopf. Beim Aufprall wird er in die Sitzschale gedrückt und die Schüttelbewegungen werden verringert.

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