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Die Weiterbildungsindustrie und ihre dubiosen Methoden

familienwissen (c) seminar © .shock - Fotolia.com

Leipzig, 28.01.2014 (newsropa.de) – Weiterbildung gegen Arbeitslosigkeit – entsprechende Maßnahmen sind teuer, doch nur etwa jeder Fünfte findet danach einen neuen Job. „Exakt – Die Story“ schaute am 29. Januar im MDR FERNSEHEN hinter die Kulissen der Weiterbildungsindustrie.

Diverse Bildungs- und Umschulungsprogramme verschlingen jedes Jahr Milliarden an Steuergeldern. Nicht selten reiht sich Lehrgang an Lehrgang, doch der Erfolg bei der Jobsuche bleibt aus. So auch bei Heinz W.: Der gelernte Maschinenbautechniker wurde vom Jobcenter zu Dutzenden Maßnahmen verdonnert und ist trotzdem seit 20 Jahren ohne Arbeit.

Qualifizierungen, Eingliederungen, Fortbildungen und Umschulungen sind ein lohnendes Geschäft. Etwa 17.000 Bildungsträger gibt es in Deutschland. Die Zahl der angebotenen Kurse ist unüberschaubar, Qualität und Nutzen lassen sich nur schwer kontrollieren. Das gilt nicht nur für Arbeitslose, sondern auch für Erwerbstätige, die zielgerichtet mit dem Versprechen auf beruflichen Erfolg umworben werden.

In „Exakt – Die Story“ kamen Betroffene, Experten und Insider zu Wort – sie berichteten über Sinnlosmaßnahmen und Mogelpackungen. Die Sendung beschäftigte sich außerdem mit Unternehmen, die Millionen für nie stattfindende Schulungen kassierten. Wann ist Weiterbildung wirklich sinnvoll? Woran krankt das System? Was ist die Alternative? Leider ist der Beitrag nicht mehr online verfügbar.

[Anm. der Redaktion: Natürlich gibt es auch andere Weiterbildungsträger. Als Beschäftigter, der vom Engagement seines Arbeitgebers profitiert, helfen wir gern bei der individuellen Auswahl des Bildungsdienstleisters.]

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