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Ebbe in der Kasse? Was bei Ferienjobs zu beachten ist

Geld allein macht nicht glücklich (c) olichel / pixabay.de

Was erlaubt ist und was nicht, regelt der Jugendschutz. Das Jugendarbeitsschutzgesetz und die Kinderarbeitsschutzverordnung schützen Kinder und Jugendliche vor Überforderung und Gefahren am Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Es dient zur Sicherstellung von ärztlicher Betreuung und ausreichende Freizeit zur Erholung und Entfaltung der Persönlichkeit. Trotz Taschengeld schon wieder chronisch knapp bei Kasse? Da hilft oft nur ein Ferienjob. Was erlaubt ist und was nicht, regelt der Jugendschutz.

Kinder ab 13 Jahre können „leichte und geeignete Tätigkeiten“ von nicht mehr als zwei Stunden täglich, nicht vor und während des Unterrichtes und nicht in der Zeit zwischen 18 und 8 Uhr ausführen. Dazu ist die Einwilligung der Personensorgeberechtigten (meist die Eltern) nötig. Die Beschäftigung darf nur an fünf Tagen pro Woche und nicht an Wochenenden oder Feiertagen stattfinden. Jugendliche ab 15 Jahre dürfen Ferienjobs von bis zu vier Wochen pro Kalenderjahr aufnehmen. Wobei nicht mehr als acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden pro Woche gearbeitet werden darf. Die Beschäftigung muss in der Zeit von 6 bis 20 Uhr mit entsprechenden Pausen liegen und darf nur fünf Tage pro Woche und nicht an Wochenenden oder Feiertagen stattfinden.

  • Die Broschüre „Klare Sache“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit gibt den aktuellen Stand der geltenden JarbSchG Bestimmungen zu Ausnahmeregelungen, Sonderfällen sowie Beschäftigungsbeschränkungen wider.

aushilfs- und ferienjobs von schülern und studenten

in der aktuellen broschüre „aushilfs- und ferienjobs von schülern und studenten“ gibt das sächsische finanzministerium wieder steuertipps rund um den ferienjob für die sommer- und semesterferien sowie für sonstige aushilfsarbeiten. schülern und studenten können ihre einkünfte aus einem aushilfs- oder ferienjob nach zwei varianten versteuern.

  1. eintrag auf der lohnsteuerkarte: eine lohnsteuerkarte erhält man bei der zuständigen gemeinde. darauf trägt der arbeitgeber die individuellen daten des arbeitnehmers ein.
  2. pauschalierung der lohnsteuer: hier wird die lohnsteuer nach bestimmten pauschsteuersätzen ermittelt. diese übernimmt der arbeitgeber und sie ist nicht erstattungsfähig.

für die besteuerung der einkünfte aus der ferientätigkeit ist oftmals die vorlage einer lohnsteuerkarte beim arbeitgeber die günstigere variante. dazu ist aber am jahresende die abgabe einer einkommensteuererklärung notwendig. die broschüre mit der auflage aus dem jahr 2007 steht hier zum download bereit.

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