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Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für das Jahr 2013

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (c) Gerd Altmann / PIXELIO.de

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. empfiehlt für das Jahr 2013 wie bereits im Vorjahr die Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege für den Sachaufwand sowie die Anerkennung der Pflege- und Erziehungsleistungen von Pflegepersonen aufgrund der gestiegenen Verbraucherpreise zu erhöhen. Zudem sollte der Pauschalbetrag für die Unfallversicherung erneut angepasst werden.

In seinen aktuellen Empfehlungen zur Fortschreibung der monatlichen Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege von Kindern und Jugendlichen spricht sich der Deutsche Verein dafür aus, die monatlichen Pauschalbeträge für die Kosten für den Sachaufwand sowie für Pflege und Erziehung im Vergleich zu den Empfehlungen für 2012 um 1,8 % zu erhöhen. Mit seinen Empfehlungen reagiert der Deutsche Verein erneut auf die nicht unerhebliche Erhöhung der Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr. Weiter wird empfohlen, die Pauschalen für die Erstattung von Beiträgen zur Unfallversicherung geringfügig anzuheben. Der Deutsche Verein orientiert sich hier an den Werten der gesetzlichen Unfallversicherung.

„Kindern, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein Aufwachsen in einer Familie zu ermöglichen, ist als bedeutendes gesellschaftliches Engagement der Pflegepersonen zu würdigen. Dieser Bedeutung muss auch die finanzielle Förderung der Vollzeitpflege gerecht werden,“ betont Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Er begrüßt es daher, dass sich die nach dem jeweiligen Landesrecht für die Festsetzung der Pauschalbeträge zuständigen Behörden überwiegend an den Empfehlungen des Deutschen Vereins orientieren.

Die Empfehlungen sind kostenfrei abrufbar.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer und von den Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation.

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