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erinnerung und trost – die richtige form des kondolierens

Friedhof (c) familienfreund.de

viele menschen haben schwierigkeiten damit, die richtige form des kondolierens bei einem todesfall im verwandten-, bekannten- oder kollegenkreis zu finden. „für trauernde sind zeichen des mitgefühls und die anerkennung des verstorbenen aber ein enorm wichtiger trost“, betont andrea maria haller, geschäftsführerin des stuttgarter bestattungshauses haller. beim kondolieren müsse möglichst eine verbindung zum verstorbenen hergestellt werden.

kondolieren: nichtssagende floskeln vermeiden

(mpt-169). die richtige form des kondolierens ist davon abhängig, wie nahe einem der verstorbene stand, ob es ein persönliches verhältnis zum trauernden gibt und ob der trauernde in der nähe lebt. „gehören die trauernden zum freundeskreis, sollte man sich einen ruck geben und persönlich vorbeigehen“, sagt andrea maria haller. dem trauernden könne es guttun, wenn man ihn ohne viele worte einfach in den arm nehme. „auch die erinnerung an gemeinsame erlebnisse mit dem verstorbenen hilft dem trauernden“, so haller. stand man dem verstorbenen oder seinen angehörigen nicht ganz so nah, ist eine handschriftlich verfasste kondolenzkarte und beim besuch der beerdigung ein eintrag ins kondolenzbuch angebracht. die texte auf einer karte sollten den glauben des toten berücksichtigen. „nichtssagende floskeln wie, das wird schon wieder“ oder ,das leben geht weiter‘ sollte man möglichst vermeiden“, betont haller.

vorsorge für den todesfall

für die angehörigen ist ein todesfall nicht nur psychisch ein schmerzlicher einschnitt, bei dem sie zuspruch benötigen. zur trauer kommen auch noch viel bürokratie und hohe kosten hinzu. summen von 5.000 euro und mehr sind für eine bestattung heute keine seltenheit. vielen ist es wichtig, ihren angehörigen diese finanzielle belastung zu ersparen und entsprechend vorzusorgen, etwa mit hilfe einer sterbegeldversicherung. andrea könig-uber von den ergo direkt versicherungen: „je früher man sich darum kümmert, desto geringer ist auch der eigene monatliche aufwand. denn die beitragszahlung wird bei einem früheren eintritt in den vertrag auf einen längeren zeitraum aufgeteilt.“

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