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Familienfreizeit: Entdeckerpfad im Burgdorf Gnandstein

Vater und Sohn (c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

In Gnandstein gibt es ab Ende Oktober noch mehr zu entdecken: Am 25. Oktober weiht die Stadt Kohren-Sahlis gemeinsam mit dem Regionalmanagement im Land des Roten Porphyr und dem Fremdenverkehrsverband „Kohrener Land“ e.V. den Entdeckerpfad im Burgdorf Gnandstein ein. Er ist ein interessanter Meilenstein im Projektmanagement „Kulturtourismus – Rittergüter und Herrenhäuser im Kohrener Land und in der Region Leipzig“. Mehrere Arbeitskreissitzungen und Begehungen entwickelten das Projekt vom Konzept bis hin zum realisierbaren Pfad, inklusive Beschilderung.

Mit dem Pfad werden der besondere Charakter Gnandsteins als Burgdorf, nämlich als Zentrum eines kleinen feudalen Herrschaftsgebiets der von Einsiedels, und die historische Siedlungsstruktur für Einheimische und Besucher nachvollziehbar gemacht. Im Gnandsteiner Kreuzungspunkt von Wander-, Reit- und Radwegen des Kohrener Landes, der Via Porphyria und des Lutherweges wurde damit eine eigenständige Attraktion des Landtourismus geschaffen und ein Kulturerbe erlebbar gemacht, das sich aus dem Zusammenspiel von Burg, Rittergut und Bauerndorf entwickelt hat.

In acht Ortsbereichen werden bis zur Einweihung Tafeln aufgestellt, die mit Fotos und Informationen zu besonderen Ereignissen und Einrichtungen sowie zu naturräumlichen und architektonischen Gegebenheiten auf den Charakter des jeweiligen Ortsbereichs hinweisen. Am Parkplatz wird eine Übersichtstafel mit dem Ortsplan Gnandsteins errichtet, auf dem die Standorte der Tafeln eingezeichnet sind und zu einem Rundgang durch den Ortskern (1,6 km) und einen Spaziergang nach Wüstenhain und zum Friedhof (3,5 km) eingeladen wird. In einem Faltblatt werden zusätzlich die Details der Gnandsteiner Siedlungsstrukturen im Zusammenhang mit überregionalen Entwicklungen und Ereignissen aufgezeigt.

Bei der Einweihung dürfen sich die Gäste auf einen geführten Rundgang gemeinsam mit den Verantwortlichen, vor allem mit Frau Prof. Ingrid Deich freuen, die federführend an der Erarbeitung des Pfades beteiligt war und im Vorfeld viele Expertengespräche führte. Die Teilnahme an dem Rundgang ist kostenfrei.

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