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familienfreund unterwegs…

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on the road again …. seit freitag ist familienfreund(t) in münchen unterwegs.

was familienfreund auf dem barcamp macht?

sich fort- und weiterbilden, denn das barcamp münchen treibt uns gern die 400 km in den süden deutschlands, um spannende themen,

Barcamp_munich_sunwie mitarbeiterbindung und -gewinnung , mit anderen konferenzteilnehmern (z.b. unternehmen aus wirtschaft und it, web2.0-anwendern, freelancern etc.) zu besprechen. neben dem transport unseres eigenen tuns, lohnt es sich auch zu schauen, was die anderen so treiben. erwartungsgemäß findet man startups, neueste entwicklungen und verbesserungen aus allen bereichen auf jeden fall beim barcamp.

was ein barcamp ist?

ein barcamp ist eine (sogenannte) unkonferenz, wo die teilnehmer (freiwillig) anreisen (ohne einladung etc.), um sich dann selbstgewählten bzw. mitgebrachten themen und inhalten hinzugeben. während ursprünglich verknüpft mit web2.0 und seinen anwendungen, ist so ein barcamp mittlerweile für alle leute und jedes thema offen. die beiträge beim barcamp heißen sessions. im vorfeld gibt es einen groben ablaufplan und jeder kann im internet vorschläge für sessions machen.

Barcamp_munich_sessionplan trotzdem wird erst am konferenztag entschieden, was läuft und was nicht. so haben wir ganz in barcamp-manier heute morgen allen anderen teilnehmern unser session-thema kurz vorgestellt und dann wurde entsprechend abgestimmt. wir sind am sonntag dran. der aktuelle sessionplan wird im netz bekannt gegeben.

neben dem, dass ein barcamp für die teilnehmer kostenfrei ist, gehören kinderbetreuung , das anbieten vonBarcamp_munich_sponsoring mitfahrgelegenheiten , hotelempfehlungen bis hin zum couchsurfen (schlafgästen ein bett bieten), wie selbstverständlich zur konferenz dazu. was scheinbar sonst mühe bereitet, gelingt beim barcamp durch die hohe aktivität und dynamik der teilnehmer bzw. sponsoren.

Barcamp_munich_familienfreundt

wenn man an einem barcamp teilnehmen will, muss man sich beeilen. meist ist die konferenz schon lange vor dem eigentlichen termin ausgebucht und wartelisten werden geführt. durchaus typisch für ein barcamp ist die freizügige und direkte berichterstattung von teilnehmern und ausrichtern.

ganz im interesse der transparenz wird „mitgeteilt“ was das zeug hält. ob gerade in der session drin, bei einem gutem gespräch zwischen tür und angel – über das internet, via z.b. twitter , thwirl , email, wiki , messenger, blog , sms oder aber in bildern sind news problemlos und jederzeit zu haben. am tagungsort steht internet (wlan) zur freien verfügung.

wo die nächsten barcamps sind?

P.S. Alle Bilder im Großformat sind geknipst von Frank Hamm direkt vor Ort beim Barcamp München. Mehr dieser Bilder gibt es hier .

[Update: 21.10.2008] familienfreund unterwegs II – da werden sie sich noch umschauen

der besuch beim barcamp berlin musste wegen krankheit leider ausfallen, deshalb kommt hier unter teil 2 der eigentliche teil 3. am 20. oktober war der familienfreund in der sachsen-anhaltinischen landeshaupstadt zu einer konferenz der lokalen bündnisse eingeladen.

zwischen 10 und 16:20 ging es im magdeburger maritim-hotel um mehr ‚zeit für familie‘. die üblichen, aber dennoch mit inhalt gefüllten einstiegsreden von dr. trümper, obm magdeburgs, gerd hoofe, staatssekretär im bundesfamilienministerium, und dr. strucke, vertreter des landesministeriums bildeten einen kurzen auftakt. durch die unterschiedlichen familienbegriffe und -definitionen könnte ich einiges über eingeengte sichtweisen, tradiertes vorgehen und kontraproduktives defizitdenken anführen – das ist aber bekannt und wir arbeiten lieber auf unsere art und weise.

workshops und der offenen themeninseln

schwerpunkt der ca. 150 teilnehmer war das besuchen der workshops und der offenen themeninseln. bei letzteren haben wir familienfreundchen, familienfreunde und familienbefrager vorgestellt. da jede themeninsel wie ein kleines barcamp durchgeführt wurde, kamen natürlich (und zum glück) viele fragen auf. zu erst ging es natürlich um die einzelnen produkte und leistungen. sehr schnell ging es aber um das generelle ‚prinzip‘ familienfreund, die finanzierung, kooperationsmöglichkeiten und das verhältnis zu stadt und jugendamt.

generell haben wir, jana schlegel und ich, sehr positives feedback erhalten. natürlich ist die skepsis, vor allem beim familienfreundchen, dem preis und der nutzung durch alg-empfänger, sehr groß und berechtigt. in den zwischen- und nebengesprächen haben wir aber wieder wertvolle anregungen, ideen, bestätigungen und verwunderliches erfahren. zum einen klemmt die gründung der sozialgenossenschaft in jena und das servicebüro kann bei einem solchen vorhaben nicht helfen.

zum anderen ist nur in leipzig und dresden das finden eines krippen- oder kindergartenplatzes soo schwierig. im ländlichen sächsischen raum und in den anderen (östlichen) bundesländern ist es sehr viel einfacher. berlin hat zwar ein qualitätsproblem, aber das kann auch subjektiver eindruck sein. bestätigt wurde die these, das aufgrund der etablierten gutscheinsysteme und zugangsbeschränkungen (in verbindung mit erweiterten rechtsansprüchen für arbeitende sorgeberechtigte) das problem von doppel- oder mehrfachanmeldungen gelöst wurde.

daraus ergibt sich für die träger der einrichtungen aber ein enormer druck und den garantiere ich auch für leipzigs fröbel, drk & co. wir wurden von allen trägern bekniet, die daten der einrichtungen in den familienkatalog aufzunehmen. es war sogar die bereitschaft vorhanden den aufwand zu zahlen. in diesem sinne freuen wir uns auf 2009 und das dann etablierte vergabesystem der stadt.

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