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Frühlingsstund hat Staub im Mund – Haushaltshilfen helfen

Staubstatistik, zusammengestellt von der Minijobzentrale

45.000 Tonnen – das entspricht ungefähr dem sechsfachen Gewicht des Eifelturms oder der Gesamtmenge an Staub, die allein durch Hautschuppen jährlich in Deutschland entsteht. Schon von Geburt an sind wir von Kopf bis Fuß auf Staub eingestellt, denn täglich rieseln pro Person 1,5 Gramm der abgestorbenen Hautzellen zu Boden. Dadurch bilden sich in Deutschland täglich 123 Tonnen der feinen Staubflusen. Zusätzlich holen wir über unsere Kleidung, durch Haustiere oder die Post täglich weitere Staubpartikel ins Haus. So entstehen jährlich 92 Tonnen Hausstaub in Deutschlands Haushalten – eine fast unvorstellbare Menge, die sich nur mithilfe von zahlreichen Minijobbern in Privathaushalten entsorgen lässt. Doch viele Arbeitgeber von Haushaltshilfen haben keine blütenreine Weste, die Schwarzarbeit floriert. „265.000 Haushaltshilfen sind derzeit offiziell angemeldet. Wir schätzen, dass bis zu vier Millionen Haushalte in Deutschland schwarzarbeiten lassen“, erklärt der Leiter der Minijob-Zentrale, Dr. Erik Thomsen.

Gesundheit geht vor – auch beim Staubwischen

Für viele ist der Frühjahrsputz mehr als eine logistische Herausforderung. Das wissen gerade die Menschen, die nicht nur sprichwörtlich allergisch auf Hausstaubmilben reagieren. 23 Prozent aller Deutschen, 17 Millionen Menschen, antworten mit Ausschlag, Juckreiz oder anderen allergischen Reaktionen auf Hausstaubmilben und deren Kotkügelchen. Bis zu 10.000 dieser kleinen Spinnentiere können in einem Gramm Staub leben. Würden wir den jährlichen Staub aller Haushalte in Deutschland zusammentragen, könnten sich darin bis zu 919 Milliarden Milben tummeln. Eine gruselige Vorstellung, der die meisten Menschen mit trotziger Gleichgültigkeit oder einem ordentlichem Hausputz begegnen. Genau dafür suchen immer mehr Menschen professionelle Unterstützung von Haushaltshilfen.

Infografik: umfangreiche Staubstatistik der Minijobzentrale

Haushaltshilfen: nur sauber mit Anmeldung

Wer sich bei seinem Hausputz unter die Arme greifen lässt, sollte einige Regeln beachten: Nur angemeldete Minijobber lassen die eigenen vier Wände erstrahlen und die Haushaltskasse klingeln. Denn nur wer anmeldet, entgeht einem möglichen Bußgeld von bis zu 5.000 Euro. Außerdem sind die Arbeitnehmer nur als angemeldete Minijobber offiziell unfallversichert, was die Arbeitgeber vor finanziellen Ansprüchen bei Arbeitsunfällen absichert. Zusätzlich winken dem Arbeitgeber Steuervorteile. 20 Prozent der Kosten – bis zu 510 Euro im Jahr – lassen sich von der Steuer absetzen.

Anfordern, Ausfüllen, Abschicken: das Haushaltsscheck-Verfahren

In nur drei Schritten sind Arbeitgeber und Minijobber abgesichert: Der Arbeitgeber muss lediglich das einseitige Haushaltsscheck-Formular ausfüllen, es vom Arbeitnehmer unterschreiben lassen und an die Minijob-Zentrale schicken. Das Formular lässt sich telefonisch beim Service-Center der Minijob-Zentrale unter 0355 / 290 270 799 anfordern, im Internet unter www.minijob-zentrale.de herunterladen oder gleich online bearbeiten.

Familienservice oder Familienputz

Bei der familienfreund KG haben Sie die Wahl, aber ohne Qual. Beim Familienputz nehmen Ihnen die Profi’s nicht nur das lästige Reinigen ab, sondern kümmern sich auch noch um die Abrechnung. Ganz im Gegensatz dazu: der Familienservice. Der Ihnen den Minijobber sucht, die Abrechnung erläutert und bei den Formularen hilft – Hilfe zur Selbsthilfe, aber immer mit blütenweißer Weste und ohne schlechtes Gewissen.

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