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Gefährlicher Schulweg – gerade in der Dunkelheit

schulweg (c) paul-georg meister / pixelio.de

(djd.) Die meisten Schulkinder verunglücken frühmorgens in den Monaten zwischen November bis Februar, wenn die Sichtverhältnisse auf dem Weg zur Schule oft sehr schlecht sind. Kinder sollten in der dunklen Jahreszeit besonders achtsam sein. Die Zahl der meldepflichtigen Schulwegunfälle ist 2013 nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) um knapp über ein Prozent auf 112.225 gestiegen. Die mit Abstand häufigsten Straßenverkehrsunfälle in der Schüler-Unfallversicherung sind die Fahrradunfälle.

Fahrrad muss verkehrssicher sein

Die meisten Schulkinder verunglücken frühmorgens in den Monaten zwischen November bis Februar, wenn es auf dem Weg zur Schule noch dunkel ist. ABC-Schützen beispielsweise können Geschwindigkeit und Entfernung von Autos vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen noch nicht richtig einschätzen. Verkehrsreferent Wilhelm Hörmann vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) rät daher generell, in den Herbst- und Wintermonaten helle und reflektierende Kleidung zu tragen. Wie schlecht gerade Radfahrer bei Dunkelheit ohne Licht gesehen werden, unterschätzen viele von ihnen. „Darum gilt: Sehen und gesehen werden“, betont Wilhelm Hörmann. Neben heller Kleidung mit Reflektionsstreifen tragen dazu vor allem eine funktionierende Lichtanlage und Reflektoren am Rad bei. Der vom Bundesverkehrsministerium geförderte Beleuchtungscheck auf www.adfc.de/beleuchtung liefert dazu alle Informationen.

Nur der direkte Schulweg ist versichert

Entsteht auf dem Schulweg ein Schaden, springt die gesetzliche Unfallversicherung ein. Sie übernimmt die Kosten für die Behandlung durch den Arzt, die Rehabilitation oder zahlt eine monatliche Rente, falls eine dauerhafte Schädigung anhält. Die Höhe der Rente hängt vom Lebensalter und vom Grad der Invalidität ab. In der gesetzlichen Unfallversicherung sind alle Schüler eingeschlossen. Andreas Strobel von den Ergo Direkt Versicherungen weist darauf hin, dass die Schüler-Unfallversicherung nur einen Unfall auf dem direkten Weg zur Schule abdeckt: „Die Gerichte sind hier jedoch toleranter als bei Arbeitnehmern, was den Umweg angeht.“ Um auf Nummer sicher zu gehen und auch andere Unfälle abzusichern, bietet sich daher eine private Unfallversicherung für Kinder an. „Sie zahlt, wenn Kinder durch einen Unfall einen bleibenden Schaden erleiden“, erläutert Strobel.

Gefährliches Radfahren

Nicht die ABC-Schützen, sondern Mädchen und Jungen im Alter von elf bis zwölf Jahren sind auf dem Schulweg am meisten gefährdet. In dieser Altersgruppe verunglücken rund doppelt so viele junge Menschen wie im Durchschnitt aller Altersgruppen. „Viele Kinder wechseln in diesem Alter an weiterführende Schulen, was häufig zu längeren Schulwegen führt, die nun mit dem Fahrrad zurückgelegt werden“, erklärt Andreas Strobel von den Ergo Direkt Versicherungen. „Und die Zahl der Kinder, die mit dem Fahrrad verunglücken, ist nun einmal deutlich höher als die der Fußgänger.“

Statistik: Anzahl der gemeldeten Schulwegunfälle in Deutschland in den Jahren 1986 bis 2013 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Trainings, Apps und vieles mehr

Ihrem Arbeitgeber liegt viel an ihnen. Aus diesem Grund beauftragt er die Mitarbeiterunterstützung und hilft ihnen und ihren Lieben Beruf und Familie besser vereinbar zu machen. Hierzu zählt natürlich auch die Sicherheit auf dem Schulweg. Mit Tipps zu Sicherheitstrainings für ABC-Schützen, Apps zum sicheren Weg zur Schule und vielen weiteren Informationen unterstützt die familienfreund KG bei dieser wichtigen Aufgabe.

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