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gemeinsam statt einsam – Gedanken zum alt werden

Senior auf Schaukel (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Als ich letzte Woche mit einer Freundin in einem der vielen Leipziger Cafes gesessen habe, ging ein älteres Ehepaar an uns vorbei. Beide bestimmt schon über Siebzig, sahen sie immer noch so verliebt aus wie am ersten Tag. Händchen haltend haben sie sich darüber unterhalten, was sie am Wochenende mit ihren Enkelkindern unternehmen können.

Alt werden mit Würde und mit Plan

Da dachte ich mir, so möchte ich auch mal alt werden und den Lebensabend mit meinem Mann verbringen. Aber leider geht es manchmal schneller als man denkt und mit jedem Lebensjahr kommen neue Herausforderungen dazu. Mancher Wunsch bleibt unerfüllt. Was wenn mal einer von uns beiden nicht mehr so kann? Oder was mache ich mit meiner Mama, wenn sich eines Tages herausstellen sollte, dass sie wie ein Bekannter von ihr an Altersdemenz leidet? Schaffe ich es, mich gleichzeitig um meinen geistig behinderten Sohn und um meine demente Mama zu kümmern? Ich hoffe es, aber mit Bestimmtheit kann ich es nicht sagen.

Und sicher bin ich nicht die Einzige, die sich solche oder ähnliche Gedanken macht und Fragen stellt. Die Antworten auf das ob, wie, wann und wo kann man leider im Voraus nicht finden. Jedoch kann ich und auch Sie sich Gedanken um die Pflege ihrer Angehörigen und Familienmitglieder machen. Zum einen ist es wichtig im Gespräch mit den Familienmitgliedern auch schon zu Zeiten bester Gesundheit über ihre Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen. Zum anderen lohnt es sich ein Netzwerk aufzubauen, Zuschüsse und Hilfeleistungen zu kennen und sich im Alltag geistig sowie körperlich fit zu halten.

Was bleibt?

Was bleibt, ist es das richtige und individuelle Angebot für sich und seine Angehörigen zu finden. Für mich kommt ein Pflegeheim nicht in Frage. Die Pflege meiner Mutter ist mir im häuslichen Umfeld wichtig. Als Hilfeangebot stelle ich mir einen Pflegedienst oder einen Tagesbetreuung für Senioren vor. In so einer Tagespflege werden Senioren tagsüber betreut und kehren am Nachmittag in den Kreis ihrer Lieben zurück und man kann den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Ein gemeinsames Frühstück wäre mir wichtig bevor der Fahrdienst zur Tagespflege kommt. In der Tagesbetreuung wäre meine Mutter mit anderen Senioren zusammen. Sie könnten gemeinsam Kartenspielen, basteln, kochen oder auch mal ins Kino gehen.

Liegt das alles noch in weiter Ferne?

Zum Glück liegt das aus meiner Sicht geschaut noch in weiter Ferne. Trotzdem rede ich mit meiner Mama darüber, was sie will und wie wir eine Pflegesituation meistern können. Frühzeitig eventuelle Alternativen zu überlegen, ermöglicht es ihren Angehörigen mit in die Überlegungen einzubeziehen und er hat nicht das Gefühl, dass über seinen Kopf hinweg entschieden wird. Mit dem Familienserivce, den mir mein Arbeitgeber bietet, bin ich zudem mit meinen Sorgen und Fragen nicht allein. Ich kann mich nicht nur über tatsächliche Hilfeangebote informieren, sondern erhalte auch Informationen rund um von mir gewünschte Themen im Spannungsfeld Familie von 0 bis 99plus. Was mich besonders freut ist, dass auch meine Familienangehörigen unabhängig von mir ihre Fragen beantwortet bekommen.

Gern informieren wir auch ihren Arbeitgeber, damit sie in den Genuss der Leistungen der familienfreund kg kommen. Wenden sie sich vertrauensvoll unter 0341 35540812 an uns. Wir helfen gern weiter.

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