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Gesund fasten, wie es sein soll

Ans Trinken denken - gespritztes Wasser (c) kira_fotografie / pixabay.de

Wer sich etwas Gutes tun will, der fastet. Nicht nur, weil man dadurch Fett abbauen und den Stoffwechsel in Schwung bringen kann – auch giftige Stoffe, die sich abgelagert haben, können ausgeschieden werden. Der Darm regeneriert sich, und die Stimmung steigt. Fastende können sich richtig euphorisch fühlen. Wie das Fasten funktioniert, zeigt die folgende Übersicht.

Forscher bestätigen den Nutzen vom Fasten

Wissenschaftliche Erkenntnisse untermauern heute, was schon lange überliefert ist: Durch Fasten kann sich der Körper ganzheitlich regenerieren. Gleichzeitig kann man den ungesunden Seiten des modernen Lebensstils entgegenwirken und einen Impuls erhalten, mehr für die eigene Gesundheit zu tun. Der Körper erholt sich wieder von den Folgen einer ungesunden Ernährung mit Fast Food und zu viel Fett, Zucker und Zusatzstoffen. Es ist, als werde beim Computer der Reset-Knopf gedrückt – man bekommt eine Chance, sich durch den bewussten Verzicht auf das Essen von Überflüssigem und Belastendem zu befreien.

Verschiedene Kuren

Nicht jeder fastet gleich: Täglich nur Tee, Wasser oder Säfte trinken und Brühe schlürfen, das ist vor allem für üppigere, dabei aber gesunde Menschen geeignet. Und so gibt es je nach Konstitution die passende Kur, die oftmals auch von einem Therapeuten begleitet wird. Dies ist etwa bei der F.X. Mayr-Kur der Fall, bei der unter anderem festere Brötchen mit Milch gekaut werden. Hat man einen empfindlichen Magen, kann eine Trinkkur durch Haferschleim oder Ähnliches ergänzt werden. Es ist ebenfalls möglich, mit Molke zu fasten. Wer krank ist, sollte den Hausarzt um Rat fragen und mit ihm gemeinsam überlegen, ob und wenn ja wie am besten gefastet wird.

Darauf sollte man beim Gesund Fasten achten

Wer richtig vorbereitet ist und sich an bestimmte Regeln hält, kann wieder mehr Energie durch das Fasten gewinnen:

  1. Peu à peu loslegen und erst einmal nur leicht Bekömmliches wie Reis und Gemüse essen.
  2. Viel Flüssigkeit – bis zu drei Liter pro Tag – kurbelt die Ausscheidung über Niere und Darm an. Geeignet sind zum Beispiel Kräutertees, Wasser oder Gemüsebrühe.
  3. Zigaretten, Kaffee und das Glas Wein zwischendurch sollten tabu sein.
  4. Der Darm kann mit Hilfe eines natürlichen Passagesalzes wie F.X. Passage SL aus der Apotheke entlastet werden. Es wird in Wasser aufgelöst und fördert die Entleerung und Reinigung, die ein Gefühl von Leichtigkeit zur Folge haben.
  5. Mehr als sonst zu schlafen und sich Ruhe zu gönnen, fördert die positiven Effekte der Fastenkur.
  6. Auch beim Sport lieber entspannt joggen statt sich hektisch im Fitnessstudio zu überfordern.
  7. Ein Saunabesuch, warme Duschbäder und ausgiebige Spaziergänge in der Natur machen den Körper wieder frisch und fit.
  8. Feste Nahrung gut kauen – so lautet das Motto nach den Tagen des Verzichts.
  9. Das Ende der Fastenkur sollte der Beginn einer neuen Art der Ernährung sein – jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, auf gesunde Mischkost umzustellen.
  10. Wie lange man das Fasten verträgt, das ist unterschiedlich und sollte mit dem Arzt besprochen werden. Wer gesund ist, kann rund eine Woche lang lediglich trinken.

Weniger essen statt völlig zu verzichten

Auch eine reduzierte Ernährung kann einen Effekt bringen, wenn Fasten nicht möglich oder erlaubt ist. Auf dem Speiseplan können Joghurt, Reis, gedünstetes Gemüse oder Haferschleim stehen. Wichtig ist es jedoch, den Darm zu reinigen, Belastendes zu meiden, sich zu bewegen und sich gut auf das Fasten vorzubereiten, indem man die Regeln beachtet.

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