Facebook Zaehlpixel
0341-355408-12 info@familienfreund.de

gut, besser, am besten – standortmarketing von kommunen, städten und bundesländern

museumsschild (c) m. hauck / pixelio.de

jede kommune, stadt, bundesland betreibt auf seine art und weise standortmarketing. man lockt veranstaltungswillige mit schönen und günstigen räumen, besondere tarife für besucher und touristen, ein schön verpacktes wahrzeichen der stadt als give away bei  empfängen und, und, und…

wichtig ist es im gespräch zu bleiben, die region nach vorn zu bringen und den namen in aller ohr zu haben. ein geniestreich war auf jeden fall die kleine gemeinde oberstaufen.

findig und klug bewarb sich die gemeinde beim internetriesen google um eine bevorzugte aufnahme in die google streetview aktion. während in anderen orten deutschlands noch entscheidungen des stadtrates herbeigeführt werden mussten, ob google streetview nun böse ist oder nicht, gaben die oberstaufener gas.

als einzige gemeinde deutschlands ist oberstaufen nun im google streetview netzwerk vollständig abgebildet. damit hat oberstaufen nicht nur online sondern auch offline eine spontane bedeutung erreicht. bereits am tag der veröffentlichung gab es zahlreiche medien- und blogbeiträge.

die stadt bautzen, in welcher heute der cdu parteitag statt fand, verschenkte umfangreich werbematerial an die teilnehmer. neben einer gepflegten facebook-seite und einem twitter, was ja fast nichts mehr besonders es heutzutage, gab es aber kleine aufklappbare visitenkarten, welche u.a. besagte webadressen enthielt. so konnte man noch direkt vor ort entscheiden, ob bautzen den besuch wert war. außerdem gab es bautzner senf.

das bundesland mecklenburg-vorpommern hat sich zu einem wettbewer entschlossen. im 1. landeswettbewerb „tourismus für alle in mecklenburg-vorpommern“ wird die gemeinde mit den meisten barrierefreien angeboten gesucht. ralf gabow, vorsitzender des vereins „ohne barrieren“, der partner des wettbewerbes ist, ergänzte: „der wettbewerb soll zeigen, wo infrastruktur gut ist und wo verbesserungspotenzial besteht. er soll kernorte des barrierefreien tourismus aufzeigen, die in zukunft koordiniert vermarktet werden können.“

am 5. mai 2011 – dem europäischen aktionstag zur gleichstellung behinderter menschen – wird das ergebnis am siegerort der öffentlichkeit vorgestellt. alle orte, die mindestens sechzig prozent der festgelegten kriterien erfüllen, schließen den wettbewerb mit dem qualitätszertifikat barrierefreier tourismus (qmb) ab.

das ist doch ein wort oder?

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.