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Hausmittel bei Kopflausbefall unwirksam

Fön Handtuch Bad (c) familienfreund.de

Fast jedes Kind bringt im Laufe seiner Kindheit einmal Läuse mit nach Hause. Sei es aus der Krabbelgruppe, dem Kindergarten oder dem Schullandheim. Läuse sind nicht gefährlich, aber sehr lästig. Sie verursachen unangenehmen Juckreiz und halten sich oft hartnäckig. Von früheren Behandlungsmethoden bei Läusebefall wie Alkohol oder Essig raten Kinderärzte ab. Bei Kopfläusen unterscheidet man drei Entwicklungsstadien: Eier, Nymphen und erwachsene Läuse.

(djd/pt). Viele Kopflausmittel töten zwar die erwachsenen Parasiten, sind aber machtlos gegen ihre Vorstufen wie Eier und Nymphen. Und aus diesen Vorstufen entstehen nach acht bis zehn Tagen wieder Läuse. Die Quälerei beginnt dann erneut.

Tod durch Ersticken

Mit modernen Kopflausmitteln wie etwa Nyda aus der Apotheke lässt sich die Läuseplage schnell und wirksam bekämpfen. Es enthält ein spezielles Dimeticon (Silikonöl), das tief in die Atemwege der Läuse und Nissen eindringt – und sie ersticken lässt. Innerhalb weniger Minuten werden die Parasiten bewegungsunfähig und zeigen keine wesentlichen Lebenszeichen mehr. Das oberste Gebot in der Bekämpfung der Läuse ist der sogenannte Doppelschlag, also zweimal zu behandeln. Jedoch können nach erfolgter Erstbehandlung die Kinder bereits wieder öffentliche Einrichtungen besuchen.

Läuse überleben nur auf dem Kopf

Läuse können nicht fliegen oder springen – sie gelangen durch Krabbeln auf die Köpfe, etwa beim Kuscheln oder Spielen mit einem infizierten Kameraden . Nahezu ausgeschlossen sind Übertragungen durch Gegenstände wie Bürsten, Mützen oder Kopfstützen im Auto. Denn wenn die Läuse nicht regelmäßig Blut saugen, sterben sie innerhalb von ein bis zwei Tagen. Daher ist es für Eltern nicht notwendig, eine groß angelegte Reinigungsaktion der ganzen Wohnung zu vollführen. Nach Meinung von Experten reichen Staubsaugen und feuchtes Wischen des Kinderzimmers völlig aus. Kämme, Haarbürsten sollten mit heißer Seifenlauge gereinigt, Bettwäsche, Handtücher und Kuscheltiere bei 60 Grad gewaschen werden.

Entwicklungsstadien der Kopflaus

Die weibliche, ausgewachsene Kopflaus befestigt die Eier (Nissen) mithilfe einer wasserunlöslichen Kittsubstanz am Haarschaft in unmittelbarer Nähe zur Kopfhaut. Nach sieben bis acht Tagen schlüpfen die Nymphen. Diese sind etwa ein bis zwei Millimeter groß und saugen alle zwei bis drei Stunden Blut. Nach etwa 12 Tagen ist die Laus ausgewachsen und lebt drei bis vier Wochen. Eine Schwachstelle haben die Kopfläuse in allen Entwicklungsstadien – die Atemöffnungen. Dort setzen moderne Kopflauspräparate wie etwa Nyda an.

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