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Hilfe für Heranwachsende bei ernsten psychischen Problemen

Teenager Pubertät (c) Clarissa Schwarz / pixelio.de

(djd/pt). Erwachsenwerden ist nicht immer leicht. Junge Menschen sehen sich heute mit vielen Herausforderungen konfrontiert: ständige Reizüberflutung durch TV und Internet, wenig verlässliche Familienstrukturen sowie in ihrem Erziehungsstil verunsicherte Eltern. Und während die Jugendlichen noch mitten in der persönlichen und sexuellen Identitätsfindung stecken, müssen sie sich zudem frühzeitig für einen beruflichen Werdegang entscheiden und möglichst gleich erfolgreich sein. Verständlich, dass viele mit diesen Anforderungen schwer zurechtkommen und teilweise mit ernsthaften psychischen Problemen zu kämpfen haben.

Ab wann ist professionelle Hilfe nötig?

Bis zu einem gewissen Grad ist das in der Pubertät normal. Hilfe ist jedoch gefragt, wenn ernste psychische Probleme entstehen, die sich etwa in Essstörungen, Depressionen, Drogenmissbrauch, Selbstverletzung (Ritzen), Schulverweigerung oder Internetsucht äußern. Eine Expertin für das Syndrom „Reifungskrise“ ist zum Beispiel Professor Dr. med. Claudia Mehler-Wex, Chefärztin der Hemera Klinik in Bad Kissingen. Sie sagt: „Seit den 90er Jahren haben sich die Behandlungsfälle von Minderjährigen verdoppelt.“ In der Privatklinik für Seelische Gesundheit arbeitet sie mit ihrem Team seit Jahren mit jungen Menschen, die psychische Krisen überwinden wollen. „Oft fragen zunächst die Eltern um Rat, doch ältere Jugendliche suchen vermehrt auch selbst Hilfe“, so Claudia Mehler-Wex. Eine ganzheitliche stationäre Therapie dauert mindestens sechs Wochen.

Behandlungsstrategien

Hier wird zuerst die Hauptdiagnose gestellt, bevor man ein individuelles, lebensnahes Therapiekonzept festlegt. Dazu gehört ein ganzheitlicher Therapieansatz, der auch familiäre oder partnerschaftliche Belange berücksichtigt, soziale Kompetenzen und Problemlösungsstrategien trainiert, Alltagsfähigkeiten für die Verselbstständigung vermittelt und bei der beruflichen Perspektivfindung sowie aktiven Freizeitgestaltung unterstützt. Mehr dazu unter www.hemera.de im Internet. Mehler-Wex: „Die psychischen Störungen der Reifungskrise haben eine gute Prognose, erfolgreich behandelt zu werden.“ Und dabei gilt: je früher, desto besser.

Nach der Pubertät

(djd). Die Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden und dem Finden des eigenen Weges hören nach dem Teenageralter nicht einfach auf. So stehen auch bei jungen Erwachsenen noch Schul- und Ausbildungsaspekte, familiär-partnerschaftliche Fragestellungen und Identitätsfindung im Fokus. Darum ist oftmals eine Synergiebehandlung zwischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie sinnvoll, wie sie etwa die Hemera Klinik in Bad Kissingen anbietet. Sie wendet sich an Patienten bis circa 27 Jahren.

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