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Hilft Hühnersuppe wirklich bei Erkältung?

Medizin Apothekenschrank (c) familienfreund.de

Hühnersuppe kann Entzündungsprozesse in Nase und Hals eindämmen. Zu diesem Ergebnis kamen US-amerikanische Wissenschaftler der Universität Nebraska. Damit ist die Hühnersuppe eine hilfreiche und zugleich leckere Mahlzeit, um Erkältungsbeschwerden im Winter zu lindern.

Die Wirkung der Hühnersuppe gegen Erkältungen

Die Zutaten einer frischen Hühnersuppe können gegen Infekte der oberen Atemwege wirken. Die Forscher gehen davon aus, dass die Aktivität der weißen Blutkörperchen, die an Erkältungsprozessen beteiligt sind, gehemmt wird: Wenn bei einem Infekt Viren in die Schleimhäute der oberen Atemwege eindringen, bewegen sich weiße Blutkörperchen dorthin. Durch die Ansammlung weißer Blutkörperchen schwellen die Schleimhäute an und es kommt zu Husten und Schnupfen. „Hühnersuppe setzt die Aktivität der weißen Blutkörperchen herab, wodurch Erkältungssymptome vermindert werden können“, erklärt Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio.

Darüber hinaus haben das Hühnerfleisch sowie das gekochte Gemüse eine entzündungshemmende Wirkung. Welche Inhaltsstoffe im Detail für die wohltuende Wirkung der Hühnersuppe bei Erkältungen verantwortlich sind, konnte das Forscher-Team aus Nebraska noch nicht klären. Hierzu sind weitere Studien notwendig. Fest steht, dass der heiße Dampf der Suppe die Schleimhäute zusätzlich befeuchtet und dafür sorgt, dass das Sekret in Hals und Nase besser abfließen kann. „Die Suppe trägt darüber hinaus zur täglichen Flüssigkeitszufuhr bei“, erklärt Dr. Elke Arms. „Bei einer Erkältung braucht der Körper ausreichend Flüssigkeit – 1,5 bis 2 Liter täglich sollten es laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung mindestens sein.“ Geeignete Durstlöscher sind Mineralwasser, ungesüßte Früchte- und Kräutertees sowie Saftschorlen im Mischungsverhältnis 1/3 Saft zu 2/3 Wasser.

Vielseitige Ernährung: das A & O bei Erkältung

„Hühnersuppe allein ist nicht der Schlüssel zu starken Abwehrkräften. Grundsätzlich ist es wichtig, sich abwechslungsreich und ausgewogenen zu ernähren – besonders wenn das Immunsystem geschwächt ist“, erklärt Dr. Elke Arms. „Bei Obst und Gemüse bietet die Regel ‚5 am Tag‘ Orientierung, das heißt zwei Portionen Obst mit insgesamt etwa 250 Gramm und mindestens drei Portionen Gemüse mit 400 Gramm werden empfohlen“, so die promovierte Ernährungswissenschaftlerin. Frisches Obst, vor allem Zitrusfrüchte, und viele Gemüsearten wie Paprika sind darüber hinaus gute Vitaminquellen. Das darin beispielsweise enthaltene Vitamin C unterstützt das Immunsystem des Körpers.

Hühnerbrühe selbst zubereiten

Eine wohltuende Hühnerbrühe gelingt mit dem Rezept des Nestlé Ernährungsstudios ganz einfach. Sie benötigen folgende Zutaten:

  • 1 Suppenhuhn (ca. 1,5 kg)
  • 2 dicke Zwiebeln
  • 4 Möhren, mittelgroß
  • 1/4 Knollensellerie
  • 2 Stangen Lauch
  • 200 g Suppennudeln
  • ca. 2 TL Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

 

Für die Hühnerbrühe zunächst das Suppenhuhn gründlich abwaschen. Zwiebeln, Möhren und die Sellerieknolle schälen. Die Sellerieknolle in etwa 4 Stücke teilen. Den Lauch säubern und die Stangen halbieren. Das Suppenhuhn mit dem Gemüse, 2 TL Salz und frisch gemahlenen Pfeffer in einen ausreichend großen Suppentopf mit 1,5 bis 2 Liter Wasser geben. Nun die Suppe aufkochen lassen, den Schaum abschöpfen und anschließend die Suppe bei mittlerer Hitze 1,5 bis 2 Stunden köcheln lassen.

Am Ende der Kochzeit das Suppenhuhn mit dem Gemüse aus der Brühe nehmen. Nach dem Abkühlen das Huhn von Haut sowie Knochen befreien, das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und wieder in die Brühe geben. Die Möhren in dünne Scheiben schneiden wieder der Suppe zufügen. Nudeln nach Packungsbeilage kochen und ebenfalls der Suppe beigeben.

Tipp: Auch weitere Gewürze, wie Gewürznelken oder Pimentkörner, verfeinern die Suppe, wenn sie von Beginn an mitgekocht werden.

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