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Hochschule Harz: Teddyklinik zu Gast

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Die KinderHochschule ist ein Kooperationsprojekt der Hochschule Harz und des Internationalen Bundes; sie zielt darauf ab, bereits die Jüngsten frühzeitig für wissenschaftliche Themen zu begeistern. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anmeldung erfolgt unter www.kinderhochschule.eu, hier können die 8- bis 12-Jährigen in einem geschützten Bereich mehr über die beliebte Vorlesungsreihe erfahren.

Medizinstudenten heilen Kuscheltiere – und nehmen Kindern die Angst vorm Arztbesuch

Kindgerechte Sprechstunde auf dem Wernigeröder Campus: Am Freitag, dem 22. April 2016, gastiert die Teddyklinik in der Trendsporthalle der Hochschule Harz (Friedrichstraße). Vormittags erwartet das Team rund um die Magdeburger Medizinstudenten Lukas Japtok (24) und Katrin Knigge (26) den Besuch von Kindertagesstätten aus dem Harzkreis; von 15 bis 17 Uhr können dann alle kleinen Puppen- und Teddy-Eltern individuell und ohne Voranmeldung vorbeischauen und ihr Spielzeug behandeln lassen. Weiterführende Informationen gibt es unter www.teddyklinikmagdeburg.de.

Für die Teddyklinik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ist es der erste Harzbesuch, für Katrin Knigge gleichzeitig ein Heimspiel. Die Ilsenburgerin erklärt: „Unser Projekt soll Kindergartenkindern mit ihren ‚kranken‘ Kuscheltieren den Ablauf eines Arztbesuchs aus Sicht der Eltern zeigen, um ihnen mögliche Ängste zu nehmen.“ Der Ablauf simuliert die Realität spielerisch: Die Teddyeltern und ihre Begleitpersonen werden von Teammitgliedern empfangen und – wie beim richtigen Arzt – erst einmal ins Wartezimmer geleitet, wo Kekse und Malsachen für Ablenkung sorgen. Anschließend werden die Daten der Spielzeugpatienten aufgenommen, dazu zählen Name, Größe und Gewicht. „Dann geht es endlich zum Teddy-Doc, einem Medizinstudenten, der das Kuscheltier untersucht und mit Hilfe der Teddy-Eltern eine Diagnose stellt und ein passendes Rezept schreibt. In der Teddy-Apotheke wird dieses dann eingelöst gegen eine Packung Taschentücher, ein paar Hustenbonbons bei Erkältung oder einen Schal gegen Halsschmerzen“, erklärt der Hannoveraner Lukas Japtok.

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