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Expertentelefon Osteoporose: Ihre Fragen gern gehört

Hilfsmittel Pflege (c) familienfreund.de

Jede dritte Frau erleidet einen durch Osteoporose bedingten Knochenbruch, aber nur die wenigsten werden richtig behandelt. Auch aus diesem Grund bieten wir wieder unser Expertentelefon „Osteoporose rechtzeitig erkennen und ernst nehmen“ an.

Osteoporose ist weit verbreitet. Doch das Informationsdefizit über diese chronische Störung des Knochenstoffwechsels ist nach wie vor groß. Kaum jemand weiß, dass erste Weichen für den Knochenschwund bereits in der Kindheit gestellt werden. Daher sollte man frühzeitig beginnen, den Knochenstoffwechsel durch Bewegung zu aktivieren, denn dadurch werden Knochen stabiler. Eine calciumreiche Ernährung gehört ebenso zu einer knochengesunden Lebensweise wie eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Doch auch wer bereits von Osteoporose betroffen ist, muss nicht mutlos sein, denn es ist nie zu spät, aktiv zu werden.

Frauen nach den Wechseljahren besonders betroffen

 

Ob die Knochen noch gesund sind oder im Verborgenen bereits überdurchschnittlich schnell an Substanz verlieren, spürt man selbst zunächst nicht. Da Osteoporose in den ersten Jahren ohne oder nur mit geringen Beschwerden verläuft, wird sie in vielen Fällen lange nicht entdeckt oder nicht ernst genommen. Eine Fehleinschätzung mit unter Umständen schweren Folgen, denn spätere Knochenbrüche können starke Schmerzen mit sich bringen und durch Einschränkung der Mobilität bis hin zu Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit führen. Doch so weit muss es heute nicht mehr kommen. Aufgrund moderner Diagnoseverfahren und innovativer Behandlungsmethoden hat sich die Therapie der Volkskrankheit stark verändert.

Knochendichte kann verbessert werden

Während Calcium und Vitamin D zur Vorbeugung und als Basisbehandlung bei Osteoporose unerlässlich sind, reichen sie im fortgeschrittenen Stadium bzw. bei einem erhöhten Knochenbruchrisiko nicht mehr aus. Wie Studien belegen, kann eine medikamentöse Behandlung – am besten begleitet durch regelmäßiges Training – eine Verbesserung der Knochendichte bewirken. Die Vorstellung, dass Betroffene sich schonen müssen, um Brüche zu vermeiden, ist heute überholt: Bewegung und ein gezielter Muskelaufbau gehören zu den besten Maßnahmen, um das Bruchrisiko zu senken. Darüber hinaus fördert körperliche Aktivität die Koordination und verringert damit das Sturzrisiko.

Behandlungsabbruch erhöht das Knochenbruchrisiko

In der Vergangenheit wurden in erster Linie so genannte Bisphosphonate als Standard eingesetzt. „Bisphosphonate sind bei zuverlässiger Einnahme in der Lage, den Knochen zu stabilisieren und Osteoporose entgegenzuwirken“, so Prof. Dr. med. Matthias Schieker. Allerdings nähmen viele Patientinnen ihr verordnetes Bisphosphonat nicht zuverlässig über einen ausreichend langen Zeitraum ein, mahnt der Experte des osteologischen Schwerpunktzentrums der Universität München. Dies ist jedoch unerlässlich, um eine optimale Wirkung am Knochen zu erzielen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und schließen unter anderem die Einnahmemodalitäten sowie die Einnahmehäufigkeit mit ein.

Anwendungsfreundlichkeit kann die Therapietreue verbessern

Als Ergebnis intensiver Forschung haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren deutlich weiter entwickelt. „Neben den genannten Bisphosphonaten, die als Tablette, intravenöse Spritze oder Infusion verabreicht werden, gibt es eine Reihe von weiteren spezifischen Medikamenten, die als Tabletten oder als Pulver zum Einrühren in Wasser bzw. als tägliche Spritze unter die Haut verabreicht werden“, so Prof. Schieker. „Des Weiteren ist ein Medikament als Spritze verfügbar, das direkt in die biologische Regulierung des Knochenumbaus eingreift und den Knochenabbau hemmt“, erläutert der Osteoporose-Experte.

Osteoporose-Experten am Telefon

Da rund 80 Prozent der Patienten trotz moderner Behandlungsmethoden unter- oder fehlversorgt sind, raten Experten wie Prof. Schieker den Betroffenen, dringend selbst aktiv zu werden. Umfassende Informationsmöglichkeiten bietet die neue Osteoporose-Initiative „Gemeinsam für starke Knochen“. Unter www.osteoporose.de finden Interessierte viele wichtige Informationen sowie einen Osteoporose-Risikotest in laienverständlicher Form. Auch die ehemalige deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl macht sich im Rahmen der Initiative für Osteoporose-Patientinnen stark und hat ein spezielles Bewegungsprogramm entwickelt. Als besonderer Service steht sie zusammen mit weiteren namhaften Experten auch für persönliche Fragen zur Verfügung: Betroffene oder Angehörige, die sich über Osteoporose, moderne Behandlungsmethoden und eine knochengesunde Lebensweise informieren möchten, können am 13. März 2013 kostenfrei zwischen 10 und 16 Uhr unter der Nummer 0800 – 000 55 32 anrufen und erhalten fundierte Auskunft auf ihre Fragen.

Am Telefon sitzen für Sie:

  • Prof. Dr. med. Matthias Schieker, Spezialsprechstunde für Osteoporose und Alterstraumatologie im klinischen osteologischen Schwerpunktzentrum (DVO) der Universität München
  • Dr. med. Hermann Schwarz, niedergelassener Orthopäde und Schmerztherapeut, Osteologe (DVO), amtierender Präsident der orthopädischen Gesellschaft für Osteologie
  • Heide Ecker-Rosendahl, ehemalige deutsche Leichtathletin, Goldmedaillengewinnerin der Olympischen Spiele 1972, Diplom-Sportlehrerin, Botschafterin der Initiative „Gemeinsam für starke Knochen“
  • Dr. med. Christian Guhl, niedergelassener Arzt für Orthopädie und Sportmedizin, Rösrath

Rufen Sie an! Holen Sie sich Ihren persönlichen Expertenrat unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 000 55 32!

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