Facebook Zaehlpixel
0341-355408-12 info@familienfreund.de

Jugend und Altersvorsorge: kleine Beiträge, große Wirkung

Auge eines jungen Menschen | Nahaufnahme (c) Sebastian Staendecke, ideas-ahead.de / pixelio.de

Nur jeder fünfte Berufstätige unter 30 Jahren blickt sorgenfrei auf seine künftige Rente, so eine Postbank Studie. Wer früh mit der Vorsorge startet, kann sich entspannt zurücklehnen – und muss sein monatliches Budget nicht überstrapazieren.

(ddp direct) Die 16- bis 29-jährigen Berufstätigen in Deutschland investieren im Monat durchschnittlich 117 Euro in ihre private Altersvorsorge, so das Ergebnis einer aktuellen Allensbach-Studie im Auftrag der Postbank. Jedoch halten sie einen monatlichen Betrag von 154 Euro für nötig, um ihren Lebensstandard im Alter halten zu können. Die Konsequenz: Nur 20 Prozent dieser unter 30-Jährigen gehen davon aus, dass sie sich später finanziell keine Sorgen machen müssen. „Tatsächlich muss ein heute 25-jähriger Mann mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 2.800 Euro jeden Monat mindestens rund 130 Euro in eine private Altersvorsorge investieren, um mit 67 Jahren zusammen mit gesetzlicher und privater Zusatzrente eine Versorgung von 2.000 Euro zu erhalten“, rechnet Stefan Weinert von der Postbank vor. „Auch wenn das Rentenalter noch in weiter Ferne liegt, sollten junge Menschen möglichst früh mit der privaten Vorsorge starten. Dank Zins und Zinseszins reichen vergleichsweise kleine monatliche Beiträge, um eine solide Sicherung für das Alter zu erzielen.“

Vorsorgestrategien für Youngster

Auch der Staat unterstützt Sparer: Wer vier Prozent seines Vorjahres-Bruttoeinkommens jährlich in einen Riester-Vertrag einzahlt, bekommt 154 Euro Zulage vom Staat. Berufsstarter, die noch kein Gehalt verdient haben, müssen 60 Euro sparen, damit sie förderberechtigt sind. Zusätzlich erhalten unter 25-Jährige beim Abschluss des Vertrags einen Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro obendrauf. Wer für seine Kinder Kindergeld bezieht, dem schenkt der Staat noch mal 185 Euro pro Kind dazu.

Für alle ab dem 1. Januar 2008 geborenen Kinder beträgt die Zulage sogar 300 Euro pro Jahr. Gefördert werden Bank- und Fondssparpläne, die klassische private Rentenversicherung, fondsgebundene Rentenversicherungen, Pensionskassen und -fonds sowie Direktversicherungen. „Junge Menschen haben den Vorteil, dass sich für sie das Risiko von renditestarken Anlageformen wie Fonds reduziert. Da sie noch viel Zeit bis zum Renteneintritt haben, können sie Durststrecken an den Aktienmärkten durchstehen“, erläutert Stefan Weinert.

Informationen speziell zum Thema Altersvorsorge für junge Menschen bietet das neue Internetportal www.rentenblicker.de, eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung.

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.