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Kinder als wichtige Zielgruppe fürs Familienmarketing

Mädchen (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Hinter dem Begriff Familienmarketing verbirgt sich nichts anderes als eine durchdachte Werbestrategie, um das Kaufverhalten von Familien bevorzugt mit Kindern zu beeinflussen. Daran ist nichts verwerfliches. Viele Familien freuen sich über familienorientierte Dienstleistungen und Angebote und kaufen gern, wenn nicht sogar lieber, wenn Familienfreundlichkeit angezeigt wird. Entscheider beim Familieneinkauf jeglicher Art sind oft nicht die Eltern sondern deren Entscheidung wird maßgeblich von der Meinung der Kinder beeinflusst.

Der Nachwuchs gibt den Ton an

Sicher ist es Ihnen auch schon mal so gegangen. Eigentlich wollten Sie etwas ganz anderes kaufen, aber Ihr Nachwuchs weiß es mal wieder besser. Und am Ende können Sie mit Ihrem voll gepackten Einkaufswagen einen ganzen Werbeblock füllen. Kinder sind in den Familien zunehmend die Kaufentscheider. Und das nicht nur bei Spielzeug und Süssigkeiten, sondern auch bei Kleidung und sogar beim Autokauf werden sie um Rat gefragt.

Wenn ein Kind unterwegs ist, ändern viele Menschen ihr Kaufverhalten. Sie orientieren sich weg von der eigenen Person und ihren Bedürfnissen auf die der entstehenden Familie. Ein neues Familienauto, Babys erster Kindersitz, die Herdsicherung für die Küche, das erste Laufrad oder die ersten Schuhe – Eltern treffen Kaufentscheidungen nach den Kriterien, die für ihr Kind wichtig erscheinen. Sie achten auf Qualität, Prüfsiegel, das Material und die Haltbarkeit der Ware.

Bereits im Alter von 2 Jahren wird verglichen

Mit etwa zwei Jahren geben Kinder ihren Eltern gegenüber schon eindeutig zu verstehen, was sie möchten. Gehen die Kinder dann in den Kindergarten, vergleichen sie das Konsumverhalten der Gleichaltrigen mit dem Eigenen und richten ihre Produktwünsche daran aus. In der schule werden bestimmte Produkte dann zur „Eintrittskarte“ in die gewünschte Clique. Jetzt bekommen die meisten auch eigenes Taschengeld und können eigene Kaufentscheidungen treffen. So werden sie für die Marketingverantwortlichen zu einer eigenständigen und finanziell unabhängigen Zielgruppe.

Immer mehr frei verfügbares Geld der Kinder

Auch das frei verfügbare Geld der Kinder steigt immer mehr an. Im Durchschnitt konnten bereits sechs- bis achtjährige Kinder 2006 ein Jahresbudget, bestehend aus Taschengeld, Geldgeschenken und Erspartem, von rund 500 Euro aufweisen (icon kids&youth). Und so finden sich dann in unserem Einkaufswagen neben Kinderwurst, noch ein Marken-T-Shirt, diverse bekannte Schokoriegel und je nachdem ob Junge oder Mädel noch eine Pferdezeitschrift oder ein Actionheft.

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