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Bei Verdacht auf Hörminderung bei Kindern rasch handeln

Mädchen schreit und hält Ohren zu (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

(djd). „Leichte Hörminderung“ – diese Diagnose kann gerade bei Kindern einiges aus dem Lot bringen. So wird etwa das Verstehen daheim, im Kindergarten oder in der Schule dadurch bereits sehr schwierig. Ähnlich klingende Buchstaben wie M und N lassen sich zum Beispiel nur schwer auseinanderhalten. Dazu kommt, dass bei einem durchschnittlichen Geräuschpegel von 60 Dezibel im Klassenzimmer selbst normal hörende Schüler Schwierigkeiten haben, die Lehrerstimme (circa 65 Dezibel) zu verstehen.

Hörschwäche statt Lernschwäche

Kinder mit eingeschränktem Hörvermögen verstehen hier noch viel schwerer und sind aufgrund der hohen Konzentration schnell erschöpft. Darunter leidet die Leistung: Eine Studie der Hearing Loss Association of America zeigt, dass 37 Prozent aller Kinder mit Hörverlust eine Klasse wiederholen müssen. Die Motivation für die Schule nimmt ab, dazu können Kopfschmerzen und psychische Belastungen aufgrund des schlechten Hörens kommen.

Das sind gute Gründe, um etwas gegen die Hörbeeinträchtigung zu unternehmen. Denn Hörgeräte können die Lebensqualität ihrer jungen Träger enorm verbessern. In der Schule zeigen sich oft verblüffende Vorher-Nachher-Effekte, bei denen scheinbar lernschwache Kinder zu Einserkandidaten werden können.

Auf das richtige Gerät kommt es an

Hörgeräte sind wichtig für die Schule, aber das Kind sollte sie auf jeden Fall permanent tragen – auch wenn draußen getobt, geplanscht und gespielt wird. Heute gibt es sehr robuste und zugleich kindgerechte Modelle, die alles mitmachen. Der Hörgerätehersteller Phonak etwa hat mit „Nios S H2O“ und „Naída S“ zwei Hörgeräte entwickelt, die optimal für Kinderohren geeignet sind. Dank ihrer wasser- und schmutzresistenten Beschichtung und einer speziellen Abdichtungstechnik kommen sie mit Staub und Wasser problemlos zurecht. In Verbindung mit einem „Dynamic FM“-System lassen sich außerdem akustische Signale direkt vom Sendemikrofon des Lehrers oder der Eltern auf das Hörgerät des Kindes übertragen. Mehr Informationen zu Phonak und Alternativen liefert Ihnen als betreutem Beschäftigten oder Angehörigen die Mitarbeiterbetreuung ihres Arbeitgebers.

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