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verbal oder nonverbal zu kommunizieren, ist wichtig

Schule Schriftzug (c) S. Hofschläger / pixelio.de

seit 2005 mit änderung des sächsischen kindertagesstättengesetzes und der einführung und umsetzung des sächsischen bildungplanes in kindertagesstätten und der kindertagespflege wurde der bildungsauftrag der institutionellen betreuung manifestiert. seitdem hat sich in den kitas und bei den kindertagespflegepersonen viel getan.

bildungsanregende räume und umgebungen locken die kinder und ermöglichen ein eigenständiges forschen und entdecken. pädagogisches personal sieht sich als begleiter und freund der kinder. sie unterstützen und beobachten. und sprache ist hier ein wichtiger part. klar ist, dass sprache nicht nur das gesprochene oder geschriebene wort ist sondern auch mimik, gestik, blicke und bewegungen. kurz sie hat vielfältige facetten.

in jedem fall geht es beim versuch verbal oder nonverbal zu kommunizieren, vor allem um interaktion und ins „kontakt treten“ miteinander. das kind als selbstständiger lerner und der bezug des kindes zum sozialraum und zu den bezugspersonen rückt in den focus und viele frühkindliche forschungsergebnisse haben zu einem umdenken geführt. kindertagesstätten bekamen zusätzliche mittel zur förderung und zur umsetzung des bildungsplanes.

und trotzdem ergab die dak-studie vor kurzem, dass in sachsen fast jedes 9. kind eine sprachtherapie bekommt. 104 von 1.000 sächsischen kindern erhielten eine medizinische verordnung. jungen von 2 bis 14 jahre sind durchschnittlich häufiger betroffen als die mädchen. bei den mädchen steigen die zahlen erst mit eintritt in die schule.

 

klar ist, dass es sich nicht nur um krankheitsbedingte störungen handelt sondern vor allem um soziale sprachstörungen. nur wer „spricht“ nun zu wenig mit wem? die eltern mit den kindern?, die erzieherInen und lehrerInnen mit den kindern und eltern? oder aber reden alle lieber mit den mädchen als mit den jungen?

 

die schuld zu suchen, ist müßig und sinnlos. packen wir es an und „sprechen“ wir einfach mehr miteinander!

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