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Längere Lebenserwartung erfordert Gesundheitsförderung bis ins hohe Alter

Senior auf Schaukel (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Information, Aufklärung und die Bewusstseinsbildung über die Bedeutung einer gesunden Lebensweise für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter – dies sind die zentralen Forderungen von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, die am 2. Oktober 2012 in Nürnberg an der Fachtagung „Im Alter IN FORM – Gesunde Lebensstile fördern“ teilnahmen.

Die frühere Parlamentarische Staatssekretärin und Ehrenvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, Roswitha Verhülsdonk, konnte zu dieser ersten von insgesamt fünf Regionaltagungen mehr als 100 haupt- und ehrenamtlich Aktive in der Seniorenarbeit begrüßen.

Der bayrische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, zeigte in einem Grußwort auf, welche Strategien von seinem Ministerium initiiert wurden, um möglichst alle Bevölkerungsgruppen zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil zu motivieren.

IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung wurde von Ministerialdirektor Bernhard Kühnle vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorgestellt. Ziel der Initiative, die sich an Bürgerinnen und Bürger aller Lebenswelten richtet, ist es, ernährungsmitbedingte Krankheiten in Deutschland zu reduzieren.

Expertinnen und Experten aus den Bereichen Ernährung, Bewegung, Mund- und Zahngesundheit sowie kommunale Daseinsvorsorge erläuterten die Bedeutung der Gesundheitsförderung und -vorsorge älterer Menschen im eigenen Wohnumfeld und in der stationären Altenpflege: So verdeutlichte Prof. Dr. Wolf Oswald, Forschungsgruppe Prävention und Demenz am Institut für Psychogerontologie, dass mit der erwarteten Zunahme hochaltriger Menschen auch die Zahl von demenziellen Erkrankungen drastisch steigen werde. Über die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung für die Erhaltung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter informierte Prof. Dr. Dorothea Volkert, Universität Erlangen. Eine sachgerechte Mund- und Zahnpflege, so Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der Bayerischen Zahnärztekammer, habe eine hohe Bedeutung nicht nur für die

Erhaltung der Kau- und Genussfähigkeit. Die Vertreterin des Deutschen Turner-Bundes, Petra Regelin, machte den Teilnehmenden noch einmal bewusst, dass der Körper Funktionen, die nicht genutzt werden, einstelle. Es sei aber bis ins hohe Alter möglich, Muskeln wieder aufzubauen und die Beweglichkeit zu verbessern.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen vertritt über ihre 111 Mitgliedsverbände rund 13 Mio. ältere Menschen in Deutschland. Informationen unter www.bagso.de . Bei Anklicken des Buttons „IN FORM“ erhalten Sie nähere Informationen zu dem BAGSO-Projekt und der Fachtagung „Gesunde Lebensstile fördern“.

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)

– Im Alter IN FORM –

Bonngasse 10, 53111 Bonn

Tel.: 0228 / 24 99 93 0

Fax: 0228 / 24 99 93 20

E-Mail: inform@bagso.de

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