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läuseopfer müssen zusammenhalten!

Apotheke (c) erysipel / pixelio.de

manche kinder und familien sind mehrmals im jahr sogenannte läuseopfer. gerade im frühling und herbst haben die tierchen hochsaison. schwierigkeiten sie zu behandeln, gibt es in der regel nicht. allerdings ist die bekämpfung eine ganzheitliche angelegenheit.

läuseopfer müssen zusammenhalten und gemeinsam den befall bekämpfen. ein befall mit kopfläusen hat nichts mit mangelnder hygiene zu tun. die blutsaugenden krabbeltiere finden auch den weg zu den saubersten kindern. „läuseopfer müssen zusammenhalten“, sagt deshalb dr. michael forßbohm, leiter der abteilung infektionsschutz beim gesundheitsamt wiesbaden in der „apotheken umschau“. statt den befall verschämt zu verschweigen, sollen die eltern umgehend alle kontaktpersonen des kindes benachrichtigen, damit auch bei diesen kontrolliert wird, ob läuse auf sie übergesprungen sind.

forßbohm rät besonders eltern langhaariger sprösslinge, deren köpfe wöchentlich zu inspizieren. hat das kind lausigen besuch, sehen sie die huschenden krabbler selbst, die einstichstellen oder die eihüllen, nissen genannt, die bei intensivem befall wie perlenschnüre nahe der kopfhaut an den haaren kleben. normales kämmen, duschen und selbst intensivstes haarewaschen entfernt die parasiten nicht. nach wie vor muss der schopf mit einem läusemittel aus der apotheke behandelt und mit einem speziellen nissenkamm ausgekämmt werden, und zwar zweimal im abstand von acht bis zehn tagen. das gesundheitsmagazin „apotheken umschau“ 11/2006 a liegt in den meisten apotheken aus und wird kostenlos an kunden abgegeben.

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