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lerncamps helfen

Frau liest in Deutschbuch (c) claudia hautumm / pixelio.de

nachdem sich kurz nach abschluss der lerncamps im februar diesen jahres die schüler durchweg zufrieden über die arbeit in den camps geäußert hatten, kann nun endgültig eine positive bilanz gezogen werden. der großteil der teilnehmer am pilotprojekt camp plus hat den sprung in die nächst höhere klassenstufe geschafft. kultusminister roland wöller teilte mit, dass von den 97 damals noch versetzungsgefährdeten schülern heute 81 mädchen und jungen ihr zeugnis mit dem vermerk „versetzt in klasse 9“ erhalten. „das ist für die schüler ein toller erfolg“, so der minister. anvisiert war eine erfolgsquote von 65 % . nun konnten mehr als dreiviertel der teilnehmer versetzt werden.

in den nächsten winterferien ist auf grund der hervorragenden ergebnisse eine fortführung des camps geplant. „angedacht sind fünf camps mit je 50 versetzungsgefährdeten mittelschülern“, kündigte wöller an. finanziert werden die lerncamps aus mitteln der europäischen union sowie aus landesmitteln. ähnliche projekte wurden bereits in hessen und berlin durchgeführt. der unterschied in sachsen ist die begleitung der schüler auch nach den lerncamps in ihren heimatschulen. dies hat die ergebnisse entscheidend beeinflusst.

„bei der planung und durchführung der lerncamps war uns vor allem wichtig, dass die camp-teams die jugendlichen bei dem abholen, was sie gut können und gern machen. sie stärken ihre stärken und motivieren sie so, sich auch bei dem anzustrengen, was sie nicht so gut können“, beschreibt dr. anja durdel, leiterin der programmabteilung der deutschen kinder- und jugendstiftung die lehrstrategie. aber auch 16 die schüler, die in diesem jahr das klassenziel nicht erreicht haben konnten durch das projekt zumindest ihre lernmotivation und ihr selbstbewusstsein steigern.

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