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welttag des mannes – männer im blick

Mann denkt (c) gerd altmann / pixelio.de

der welttag des mannes am 3.11. jedes jahres ist vorbei und trotzdem spürt man(n), dass er gesprächsthema bleibt. während sich beim kongress frauen machen neue länder am 4.11. 2010 in leipzig alles um die frau, die karriere und ihre unterstützer dreht, wispert es leise aber bestimmt in der luft „vergesst die männer und jungs nicht“. 39,9 mio jungen und männer leben in privathaushalten. davon sind 10,6 millionen ledige söhne, die im elterlichen haushalt wohnen. ende 2010 gehen auch zahlreiche projekt und initiativen rund um die frau in den ruhestand.

so heißt es auf bundesebene: „die förderung der infobörsen für frauen durch das bundesministerium für familie, senioren, frauen und jugend wird über das jahr 2010 hinaus nicht fortgesetzt.“ auf landesebene in sachsen gibt es kürzungen und streichungen – in den vereinen rund um frauenkultur und frauenbildung brodelt es.

die erfahrung und die resonanz rund um die gleichstellung der frau im blick, liest und hört man nun des öfteren von den jungs und männern. in leipzig z.b, alamieren die ergebnisse des 1. bildungsreport. so schreibt dielvz-online: „in vielen bildungseinrichtungen zeigt sich ein unterdurchschnittlicher lernerfolg für jungen. im förderzentrum für erziehungshilfe sind von 164 schülern 151 männlich. auch der anteil an den gymnasien nimmt seit jahren ab und liegt derzeit bei 45 prozent. zukünftig soll die konzeptionelle ausrichtung des bildungssystems mehr auf die lernbedürfnisse von jungen abgestimmt werden.“ während die einen noch zahlen wälzen, handeln die anderen. bei arne hoffmann, autor und blogschreiber von „hinter meinem schreibtisch“ und „genderama“, liest man folgendes: agens fordert: schafft den männertag ab!

während das statistische bundesamt zum 3. welttag des mannes zahlen und fakten zur männergesundheit liefert, befassen sich geschlechterpolitische initiativen in- und außerhalb deutschlands, wie manndat, der grazer verein freimann, die beratungszentrale webjungs oder das blog für geschlechterdemokratie mit dem täglichem leben des mannes von heute, gestern und morgen. in einer gemeinsamen presseerklärung heißt es: seid fordernd, männer !

in der schweiz wird das thema frauengewalt nicht mehr taburisiert. die ersten männerhäuser etablierten sich. in deutschland stärkt der europäische gerichtshof (eugh) die rechte von vätern und männern in bezug auf das gemeinsame sorgerecht und ein spanischer arbeitnehmer klagte ebenfalls vor dem eugh erfolgreich auf stillurlaub. und nachholbedarf gibt es nicht nur in den förderpolitischen defizitgebieten rund um die gleichstellung von mann, frau bzw. menschen sondern auch politisch muss sich was tun . es reicht aber nicht, dass fähnchen mann am wind auszurichten und medial mit vollgas auf jungen- und männerförderung zu zu steuern. methoden und konzepte müssen überprüft werden. welche mechanismen gibt es? wie kann man beide geschlechter individuell stärken? und ist mann = förderprojekt?

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