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Mehr Präzision bei Brustuntersuchungen in Dresden

Mutter stillt ihr Kind (c) AdinaVoicu / pixabay.de

Die überörtliche Radiologische Gemeinschaftspraxis bietet Patientinnen künftig ein innovatives Verfahren zur Brustuntersuchung an: Mithilfe der Tomosynthese lassen sich räumliche Strukturen besser als bei der herkömmlichen Mammografie darstellen. Dies erleichtert die Untersuchung unklarer Befunde bspw. bei der Brustkrebsvorsorge.

In Dresden können sich Frauen künftig auch am Hauptsitz der Überörtlichen Radiologischen Gemeinschaftspraxis in der Schillergalerie mittels Tomosynthese untersuchen lassen. Das innovative Verfahren zur Brustdiagnostik wurde bisher nur am Universitätsklinikum und im Diakonissen-Krankenhaus angeboten.

Bei einer Tomosynthese-Untersuchung erstellt ein spezielles Gerät eine umfassende, aus verschiedenen Perspektiven aufgenommene Ansicht der Brust. Ein einziger Abtastvorgang liefert dem Radiologen neun Schichtbilder, die eine räumliche Rekonstruktion des Gewebes ermöglichen. Die digitale Mammografie arbeitet hingegen mit lediglich zwei Aufnahmen aus unterschiedlichen Richtungen. „Mithilfe der digitalen Mammografie lassen sich bei Frauen mit dichtem Drüsengewebe Veränderungen oft nur schwer erkennen, da unterschiedliche Gewebestrukturen übereinanderliegen und einander verdecken können. Durch die Tomosynthese erhalten wir einen nahezu dreidimensionalen Rundumblick, der die Diagnose erleichtert“, erklärt Dr. Ray-Michael Geidel, Facharzt für Radiologie von der Überörtlichen Radiologischen Gemeinschaftspraxis. Die neun kurzen Aufnahmen erfolgen in einem Zeitraum von etwa zehn Sekunden; die Strahlenbelastung ist nicht höher als bei einer herkömmlichen Mammografie-Untersuchung.

Gemeinschaftspraxis setzt auf dresdenweit einzigartige Technologie

Anders als die Dresdner Kliniken setzt die Gemeinschaftspraxis bei der Tomosynthese auf die Seno Claire-Technologie der Firma GE. Im Unterschied zu den Apparaten anderer Hersteller bewegt sich die Röntgenröhre dieses Geräts während der Untersuchung nicht kontinuierlich um die Brust, sondern stoppt vor jeder Aufnahme vollständig ab. Bewegungsunschärfen in der Bildgebung lassen sich so vermeiden. „Wir sind sehr zufrieden mit der räumlichen Auflösung und den erzielten Bildkontrasten“, so Dr. Geidel. Künftig sollen in der Praxis etwa 500 Frauen pro Jahr mit der neuen Technologie untersucht werden. Die Untersuchung erfolgt auf Anforderung des behandelnden Gynäkologen.

Überörtliche Radiologische Gemeinschaftspraxis

Die Überörtliche Radiologische Gemeinschaftspraxis ist an sechs Standorten in Dresden vertreten: in der Loschwitzer Str. 52C, Naumannstr. 3, Marienstr. 20, Fetscherstr. 76, Wintergartenstr. 15/17 sowie Friedrichstr. 32; außerdem an der Asklepios-ASB-Klinik in Radeberg.  Das insgesamt 14-köpfige Ärzteteam arbeitet an allen Praxisstandorten mit modernster Medizintechnik auf dem aktuellen Stand des medizinischen Fachgebiets und wird in Zukunft auch im Familienkatalog Dresden zu finden sein.

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