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muttermilch als wunderwaffe beim stillen

Stillen vom Baby, auch am Arbeitsplatz (c) WerbeFabrik / pixabay.de.jpg

das muttermilch gut für das baby ist, haben wir doch eigentlich schon immer gewußt. aber nach neuesten untersuchungen ist das therapeutische potential der muttermilch viel größer als wir bisher wussten. die immunologin catharina svanborg von der universität lund hat in der milch ein sogenanntes „killerprotein“ entdeckt. gegenüber der zeitschrift geo erläuterte sie ihre entdeckung. das eiweiss mit dem bezeichnenden namen „hamlet“wird im magen durch die säure „scharf gemacht“. diese substanz wird besonders durch vorhandene krebszellen aufgenommen, welche daran sterben.

aber auch die unverdaulichen zuckeranteile der muttermilch haben eine besondere funktion. durchfallerreger die sich im normalfall an den zuckermolekülen der darmwand festsetzen, heften sich an die zuckeranteile der muttermilch und werden so „weggeschwemmt“. der us-mediziner david newburg hält die muttermilch für eine medizin der zukunft: „in säugern funktioniert sie seit tausenden von jahren.“

muttermilch enthält im vergleich zu kuhmilch:

  • mehr kohlenhydrate
  • weniger eiweiß
  • spezifische abwehrstoffe, die dem kind bei der abwehr von krankheitserregern helfen
  • abwehrfördernde enzyme
  • zellen der immunabwehr
  • fettspaltende enzyme, die dem kind bei der fettverdauung helfen
  • mehr eisen und kupfer, weniger phosphor
  • in den ersten tagen enthält die muttermilch ohne eine blutdurchlässige plazenta auch antikörper gegen viele erkrankungen.

die muttermilchforschung steckt noch in den kinderschuhen und dennoch ist jede neue erkenntnis ein weiterer meilenstein auf dem weg zur gesunden ernährung von kindern. wer stillen kann und will, sollte es also solange wie möglich tun. natürlich müssen sich mütter, die nicht stillen können keine sorgen machen, denn auch die milchnahrung für babys wird ständig weiterentwickelt und verbessert.

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