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Nachhaltig bauen für Generationen

Windräder | erneuerbare Energie (c) familienfreund.de

(djd). Umweltschutz geht heute alle an. Viele Verbraucher haben ihr Verhalten verändert und achten stärker als noch vor Jahren auf ihren persönlichen Energieverbrauch, vom Auto bis zum Elektrogerät. Ein Großteil des eigenen Energiekontos entfällt indes auf das Wohnen. Nachhaltiges Bauen liegt daher im Trend. Gebäude sollen bei der Erstellung möglichst wenig Ressourcen verbrauchen, während der Nutzung die Umwelt wenig belasten, wirtschaftliche Betriebs- und Instandhaltungskosten aufweisen und eine möglichst hohe Lebensdauer erreichen. Eine kostenlose Broschüre der Infozentrale Massiv Mein Haus, erhältlich unter info@bautipps.org oder Telefon 0385-20794012, behandelt ausführlich die wichtigsten Aspekte, die beim nachhaltigen Bauen für Generationen zu beachten sind.

Gesamte Nutzungsdauer im Blick

„Ob eine Bauart ökologisch ist oder nicht, hängt nicht allein von der Umweltbelastung während der Herstellung ab. Die Bilanz muss über die gesamte Lebensdauer der Immobilie stimmen“, sagt Reiner Pohl von der Infozentrale. Vor allem in der Nutzungsphase zeigen sich nach seinen Worten die Stärken der Massivbauweise. Ein traditionell gebautes Eigenheim aus Mauerwerk und Beton erreicht ein niedriges Energieniveau, hält den Pflegeaufwand in Grenzen und ist besonders wertbeständig. Eine Studie der TU Darmstadt bestätigt die günstige Ökobilanz, betrachtet über die gesamte Nutzungsdauer von 80 Jahren.

Ökonomische Vorteile beim Bauen für Generationen

Ein Grund dafür: Der Heizwärmebedarf massiv gebauter Häuser ist geringer als der leichter Bauweisen. Schwere Bauteile speichern die Sonnenwärme, die durch die Fenster in das Haus strahlt. Bei Gebäuden mit hoher Wärmedämmung und schweren Speichermassen kann das die Heizkosten um mehr als zehn Prozent senken – ein Effekt, der nicht nur für ein behagliches Wohnklima, sondern auch für geringe Kosten sorgt. Zur Ökologie gesellen sich somit handfeste ökonomische Vorteile: Die solide Bauweise beschert dem Eigentümer einen geringen laufenden Aufwand sowie eine stabile Wertentwicklung der Immobilie – und ist damit eine anerkannt sichere Art der Altersvorsorge.

Ein Haus, das sich allen Lebensphasen anpasst

Massivhäuser werden für eine Lebensdauer von 80 Jahren gebaut – keine Überraschung, dass sich mit der Zeit die Anforderungen verändern. Umso wichtiger ist es, bereits beim Neubau den Grundriss so zu konzipieren, dass er sich leicht verändern lässt. Häuser aus Mauerwerk und Beton lassen sich verhältnismäßig einfach umbauen. Sie brauchen keine Aussteifungsstützen, damit das Haus stabil bleibt. Öffnungen lassen sich nach Bedarf verändern, Räume zusammenlegen. Gern hilft auch der Barrierebefreier mit Vorschlägen und prüft die wirtschaftliche Umsetzbarkeit.

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