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Ökotest gibt Tipps zu Sicherheit und Tragekomfort beim Schulranzen

Kind mit Schulranzen (c) pexels pixabay.de

Der Ranzenkauf ist ein wichtiges Ereignis, das vor dem Schulstart ansteht. Viele Eltern bemühen sich, für den Nachwuchs genau den passenden Ranzen zu kaufen. Nicht nur Größe und Gewicht müssen stimmen, sondern auch die Verarbeitung und das Handling.

5 Tipps zu Sicherheit und Tragekomfort beim Schulranzen

1. Anprobe eines Schulranzens

Wer ganz sicher sein will, sollte das Kind den Ranzen immer mit Sommer- und Winterkleidung anprobieren lassen. Außerdem sollte der Schulranzen immer voll sein, um ihn besser testen zu können. Nach Einstellen der Gurte ist es wichtig, dass der Ranzen fest am Rücken anliegt und nicht zu tief sitzt. Polster und Riemen sollten nicht drücken. Vorteile bringt eine körpergerecht geformte Rückenpartie, die nicht zu hart gepolstert sein sollte. Gurte sollten ausreichend breit sein. Die Breite des Ranzens entspricht optimalerweise der Schulterbreite des Kindes. Der obere Rand des Ranzens sollte mit Schulterhöhe abschließen.

2. Bedenkliche Inhaltsstoffe

Ein großes Problem bei Schulranzen ist leider die Schadstoffbelastung mit PVC und anderen Stoffen, was unter anderem auch Ökotest herausfand. Im Schulranzen-Test werden mehrere Ranzen vorgestellt, die alle mehr oder weniger gut beim Thema Schadstoffe abschneiden. Einige Stoffe wirken wie Hormone und können die Erbsubstanz schädigen.

3. Reflektoren können Leben retten

Schon seit Jahrzehnten geht die Zahl der Verkehrstoten unter 15-jährigen stark zurück. Auch die Zahl der Unfälle, in denen Schulkinder verwickelt wurden, jedoch überlebt haben, sinkt. Über 50 Prozent der Schulkinder sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf dem Schul- oder Nachhauseweg unterwegs. Gerade im Dunkeln – also besonders in den Wintermonaten – verbessern Reflektoren die Sicherheit der Kinder, da sie so von Autofahrern besser gesehen werden. Reflektoren spielen auch eine wesentliche Rolle beim Ranzentest von Ökotest. Wer da nicht genug auf Sicherheit setzt, rutscht im Rang gleich einige Plätze nach unten. Denn neben der Schulranzennorm DIN 58124 sind grelle fluoreszierende sowie reflektierende Flächen in ausreichender Größe besonders wichtig.

4. Auch Rucksäcke müssen sitzen

Vor allem ältere Schüler steigen früher oder später auf Schulrucksäcke um. Aber nur ein Rucksack, der gut sitzt, ist auch ein richtiger Schulrucksack. Ökotest fand beim Gebrauch der getesteten Ranzen und Rucksäcke nur wenig Mängel. Von der Bio-Schultasche aus Baumwolle bis hin zum McNeill Ergo Light Trekking Ranzen sind die getesteten Modelle gut zu tragen und gut im Handling.

5. Was gibt es außerdem zu beachten?

Ein Rucksack oder Ranzen sollte immer nah am Rücken ein Fach für schwere Bücher haben, damit diese leichter zu tragen sind. Auch weitere Fächer und Außentaschen sind praktisch und bieten günstige Aufbewahrungsmöglichkeiten. Ranzen mit scharfen Ecken und Kanten sollten Sie meiden.

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