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ohne verfallsdatum oder „der tag der in der handtasche verschwand“

Seniorin mit Demenz (c) Gerd Altmann / pixabay.de

was ist am 21.09. jedes jahr wiederkehrend? der weltalzheimer-tag und ein wichtiges datum für menschen, die sich mit der betreuung und versorgung von angehörigen befassen oder sich in heimen und einrichtungen um das wohl von erfahrenen menschen kümmern. „demenz ist das leiden der angehörigen!“ – so sagten es am letzte woche die köpfe des leipziger demenzhilfe-vereins im gespräch mit familienfreund.

momentan sind ca. 1,2 millionen menschen in deutschland an demenz erkrankt. die steigende überalterung der bevölkerung führt natürlich auch zu mehr erkrankungen mit demenz. bis zum jahr 2040 werden es wohl zwei bis drei millionen demenzkranke sein. „der tag der in der handtasche verschwand“, zeigt ein eindrucksvolles portrait einer demenzkranken frau, gedreht im jahr 2000 und mit dem grimme-preis ausgezeichnet. die engangierten im leipziger demenzhilfe-verein wissen genau worum es geht. aus erfahrung und betroffenheit hat das aneignen von wissen und das suchen nach antworten zu einer vereinsgründung geführt, die zweifelsohne eine neige besetzt.

die ersten anzeichen waren störungen im bewusstsein und im gedächtnis. eine diagnose gab es bis dahin noch nicht, wohl aber eine ahnung. demenz steht für eine vielzahl von erkrankungen, die mit dem verlust der intelligenz einher gehen. die bekannteste form ist die alzheimer demenz an der bis zu 700000 demenzerkrankte leiden. alois alzheimer ist der namensgeber und erforscher dieser krankheit.

das gehirn kann neue eindrücke aus dem alltag und bereits gespeicherte erfahrungen nicht mehr sinnvoll verknüpfen. ein wichtiger botenstoff wird in viel zu geringen mengen produziert. die betroffenen vergessen bereits erlerntes. während das gehirn nachlässt, schwindet aber in keinem fall das bewusstsein und die körperlichen fähigkeiten. demenzkranke menschen benötigen mehr als nur ein offenes ohr. alltägliches kann nicht mehr allein durchgeführt werden, die körperpflege, das putzen der wohnung oder das kochen können zur großen gefahr werden. wenn man nicht mehr weiß, was man auf den herd stellen kann und was nicht, wie der toaster angeht oder die kaffeemaschine funktioniert, ist hilfe geboten.

das vergessen ist für den moment und mit dem stand der medizin nicht aufzuhalten und trotzdem kann man es begleiten. sei es im betreutem wohnen, zu hause in den eigenen 4 wänden oder in einem pflegeheim – sei es mit angehörigen, ehrenamtlichen oder mit medizinischem fachpersonal. wichtig ist zweifelsohne das man sich mit der krankheit beschäftigt und die anzeichen ernst nimmt. in den meisten fällen, wie auch beim ersten kind, dem ersten todesfall oder dem ersten schultag stehen die angehörigen und der betroffene eben das erste mal vor der herausforderung! … aber nicht allein! – denn familienfreund hilft ihnen und ihrer familie. mit der familienflat begleiten wir sie bis zu 3 monate, recherchieren, lösen und vermitteln. fragen sie uns !

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