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Kurven an der falschen Stelle – Teil 5

Medizin | Wirbelsäule, geröntgt (c) Dieter Schütz / pixelio.de

Dieser Beitrag ist Teil 6 von 6 der Serie Kurven an der falschen Stelle

Im fünften und letzten Teil der Artikelfolge von Sigrid Eberle, orthopress.de, geht es um die Rechtzeitigkeit von möglichen Operationen. Bei Patienten mit höhergradigen skoliotischen Veränderungen mit einem COBB-Winkel zwischen 20° und 40° wird die Krankengymnastik mit einer Korsett-Therapie kombiniert.

Die Korsetts werden individuell angepasst und werden in der Regel 23 Stunden am Tag bis zum Ende des Knochenwachstums getragen. Nur zur Körperpflege werden sie abgelegt. Auch wenn diese Behandlung von so manchem jungen Menschen als sehr belastend empfunden wird, so kann auf diese Weise doch vielfach eine Operation vermieden werden. Regelmäßige Kontrollen dienen der Überprüfung des Behandlungserfolges und der Anpassung an die neue Situation.

Operationen nicht zu spät

Bei einer Skoliose mit einem COBB-Winkel von über 40° oder wenn eine starke Progredienz vorliegt, ist eine operative Behandlung indiziert. Zeitpunkt und Art der Operation sollten immer individuell festgelegt werden. Da Skoliose-Operationen zu den aufwendigsten orthopädischen Operationen zählen, gehören sie unbedingt nur in die Hand eines erfahrenen Operateurs. Je ausgeprägter die Veränderungen sind, umso komplizierter wird die Korrektur. Daher sollte die Entscheidung zum Eingriff nicht zu lange hinausgezögert werden. Die Ergebnisse der Operationen sind in der Regel sehr gut. Auch wenn einige Wirbel versteift werden müssen, kommen die Patienten gut damit zurecht.

Entscheidend ist, dass Langzeitfolgen ausbleiben, die Lebensqualität wieder stimmt, und das alles bei ansprechender Ästhetik.

Beiträge vor der eventuell notwendigen Operation

Mit dem Artikel „Hat das Kind Skoliose“ hat die Artikelfolge begonnen.

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