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Mich immer wieder neu erfinden. Berufliche Schicksale jenseits der 40

Arbeit | Schubkarre (c) chnurrli46 / pixelio.de

Ende 40 und noch 20 Jahre zu arbeiten. So war das nicht geplant. Die sogenannten „Baby-Boomer“ sind die erste Generation, die sich diesem „Schicksal“ stellen muss. In dem Buch „Mich immer wieder neu erfinden.“ erzählen sie von ihren beruflichen Träumen, ihrer aktuellen Arbeitssituation und ihrem persönlichen Ausblick auf eine längere Lebensarbeitszeit. In bewegenden Gesprächen entfaltet sich ein ungeschminkter Blick auf eine Gesellschaft, die den beruflichen Status als Ersatzreligion stilisiert, die Erfolg mit hierarchischem Aufstieg verwechselt, die unter dem Druck idealisierter Images erschöpft zusammenzubrechen droht. Vom Top-Manager bis zur ausgebrannten Hartz-IV-Empfängerin enthüllen 28 Männer und Frauen ihre Selbstlügen, ihre Verletzungen, aber auch ihre Wiederauferstehungen. Am Ende dieser Reise durch die beruflichen Wirklichkeiten von Menschen jenseits der 40 offenbart sich schließlich das Geheimnis lebenslanger Produktivität.

Karrieretraum geplatzt, berufliche Perspektiven verloren, Lebensentwurf gescheitert: Wie soll man da noch die Kraft finden, bis Ende sechzig zu arbeiten?Ergebnisse aus Tiefeninterviews über persönliche Arbeitssituationen von über 45-jährigen (am Beispiel der jugendorientierten Medien- und Kommunikationsbranche)

Karriere, Macht, Status: Unsere Gesellschaft bietet einfache Anreize zur Arbeit. Aber im Alter fallen diese Anreize in sich zusammen – wer kann über 45 noch erwarten, reich und berühmt zu werden. Damit wird aber auch die Motivation für die allseits beschworene längere Lebensarbeitszeit zu einem Problem. Im neuen Buch „Mich immer wieder neu erfinden“ von Harry Eggenperger berichten Menschen jenseits der 40 über ihre ganz persönlichen Berufsschicksale. Dabei zeigt sich, wie stark unsere Gesellschaft hierarchischen Aufstieg überschätzt – und die menschliche Kreativität und Produktivität vernachlässigt. Es zeigt sehr persönlichen Erfahrungen und Wege, mit der kaum erreichbaren Idealisierung einer beruflichen Karriere, den Enttäuschungen im Berufsleben und einer längeren Lebensarbeitszeit klar zu kommen.

28 Tiefeninterviews – 8 Typen und Wege jenseits der 40:
Der Autor, Harry Eggensperger, selbst Ende 40, hat aus seiner ganz persönlichen Perspektive Männer und Frauen aus der besonders jugendorientierten Medien- und Kommunikationsbranche über ihre jeweilige Arbeitssituation befragt. Diese Gespräche legen das Spannungsfeld zwischen ehemaligen Träumen von Berufseinsteigern und deren aktueller Lebens- und Arbeitsrealität offen.

In 28 qualitativen Interviews mit Beschäftigten jenseits des 45. Lebensjahres – realen Personen aus der „Baby-Boomer-Generation“ – wird sowohl die Neigung, den Beruf als quasi-religiösen Sinnkomplex zur Leistungssteigerung einzusetzen, offengelegt als auch die Verletzungen, die sich im Laufe eines Berufslebens daraus unweigerlich ergeben.

Eggenperger findet dabei acht unterschiedliche Verhaltensmuster bzw. „Typen“ und stellt sie als Corporate Guys, die Desillusionierten, die Pragmatischen bis hin zu seinem persönlichen „Helden“ dar.

Seine Schlussfolgerung: „Die überlebensfähigen Alten besitzen diese völlig unterschätzte Fähigkeit, eigene Erwartungen flexibel nach unten anpassen zu können. So nähern sich bei ihnen Wunsch und Erreichbarkeit des Wunsches wieder an. Nach der Freude am eigenen Handeln ist die Fähigkeit, weniger zu erwarten und dafür mehr bestätigt zu bekommen, die zweite Voraussetzung für eine lebenslange Produktivität.“

Leseprobe:
An jedem dieser Partyabende merke ich, dass dies eben auch meine Fragen sind. Auch ich begann Anfang der achtziger Jahre mit diffusen und wahrscheinlich deshalb überhöhten Erwartungen. Was wollte ich nicht alles werden? Ich habe mich abwechselnd als umtriebiger Kulturschaffender, Top-Manager oder Unternehmer gesehen. Nichts habe ich nachhaltig erfolgreich umsetzen können. […]
Also begab ich mich vor einem Jahr auf die Suche: Ich wollte jemanden finden, der mir Antworten geben kann, der ein Vorbild sein könnte für die nächsten zwanzig Berufsjahre. Es ist die Suche nach dem Helden oder der Heldin, der oder die das Alter nicht fürchtet, der oder die trotz Enttäuschung, trotz Desillusionierung und trotz Müdigkeit jeden Tag neu angreift. Und dabei habe ich Richard getroffen. […]

Der Autor:
Der Autor des Buches, Harry Eggenperger, gelernter Dipl.-Kaufmann und Master of Science, begann 1990 seine Karriere als Trainee bei der Verlagsgruppe Bauer. Dort war er bis 1993 im Medien-Projektmanagment des Anzeigenbereichs tätig. 1994 wechselte er u.a. als Verkaufsleiter zu Europas größtem Radio-Vermarkter Radio Marketing Service. Danach wurde er Marketingleiter beim erfolgreichsten Ballungsraumsender Deutschlands, Radio Hamburg. Seit 1999 ist er selbstständig und hat seitdem eine Vielzahl an unternehmerischen Initiativen gestartet: Viele erfolgreich – einige desaströs.

Immer auf der Suche nach neuen Entwicklungsperspektiven schloss er 2009 sein Masterstudium zum Master of Organizational Psychology (Arbeits- und Organisationspsychologie) ab und gründete die Agentur empo. Diese verfolgt das Ziel, Menschen über 45 beruflich zu motivieren, entwickeln und organisieren. Aufgrund seiner vielseitigen Erfahrungen und seines interdisziplinären Know-hows ist ein gern gesehener Referent auf Messen und Kongressen.

Mehr über den Autor und Referenten Harry Eggensperger unter www.harryeggensperger.de und die Agentur für Motivation, Personal und Organisation unter www.e-mpo.de .

Klappentext:
Ende 40 und noch 20 Jahre zu arbeiten. So war das nicht geplant. Die sogenannten „Baby-Boomer“ sind die erste Generation, die sich diesem „Schicksal“ stellen muss. In „Mich immer wieder neu erfinden.“ erzählen sie von ihren beruflichen Träumen, ihrer aktuellen Arbeitssituation und ihrem persönlichen Ausblick auf eine längere Lebensarbeitszeit. In bewegenden Gesprächen entfaltet sich ein ungeschminkter Blick auf eine Gesellschaft, die den beruflichen Status als Ersatzreligion stilisiert, die Erfolg mit hierarchischem Aufstieg verwechselt, die unter dem Druck idealisierter Images erschöpft zusammenzubrechen droht. Vom Top-Manager bis zur ausgebrannten Hartz-IV-Empfängerin enthüllen 28 Männer und Frauen ihre Selbstlügen, ihre Verletzungen, aber auch ihre Wiederauferstehungen. Am Ende dieser Reise durch die beruflichen Wirklichkeiten von Menschen jenseits der 40 offenbart sich schließlich das Geheimnis lebenslanger Produktivität.

Titelinformationen:
Autor: Harry Eggensperger
Titel: Mich immer wieder neu erfinden. Berufliche Schicksale jenseits der 40.

240 Seiten, Paperback
Preis: 14,90 Euro (D)
ISBN: 978-3-8300-5482-5

Das Buch ist im Februar 2012 erschienen und ab sofort über den Buchhandel, Amazon etc. zu bestellen.

Der Autor: Der Autor des Buches, Harry Eggenperger, gelernter Dipl.-Kaufmann und Master of Science, begann 1990 seine Karriere als Trainee bei der Verlagsgruppe Bauer. Dort war er bis 1993 im Medien-Projektmanagment des Anzeigenbereichs tätig. 1994 wechselte er u.a. als Verkaufsleiter zu Europas größtem Radio-Vermarkter Radio Marketing Service. Danach wurde er Marketingleiter beim erfolgreichsten Ballungsraumsender Deutschlands, Radio Hamburg. Seit 1999 ist er selbstständig und hat seitdem eine Vielzahl an unternehmerischen Initiativen gestartet: Viele erfolgreich – einige desaströs. Immer auf der Suche nach neuen Entwicklungsperspektiven schloss er 2009 sein Masterstudium zum Master of Organizational Psychology (Arbeits- und Organisationspsychologie) ab und gründete die Agentur empo. Diese verfolgt das Ziel, Menschen über 45 beruflich zu motivieren, entwickeln und organisieren. Aufgrund seiner vielseitigen Erfahrungen und seines interdisziplinären Know-hows ist ein gern gesehener Referent auf Messen und Kongressen. Mehr über den Autor und Referenten Harry Eggensperger unter www.harryeggensperger.de und die Agentur für Motivation, Personal und Organisation unter www.e-mpo.de.

Kontakt:
empo
Harry Eggensperger
Aalkrautweg 14
22395 Hamburg
040/278895-30

www.harryeggensperger.de
info@e-mpo.de

 

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