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rasanter zuwachs an minijobs in privathaushalten

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zwar ist ein rasanter zuwachs von minijobs in privathaushalten zu verzeichnen, allerdings ist die gesamtzahl der in deutschland als geringfügig verdienend registrierten personen im vierten quartal 2006 erneut leicht zurückgegangen. aus einem gestern veröffentlichten bericht der minijob-zentrale der deutschen rentenversicherung knappschaft-bahn-see geht hervor, dass zum 31.12.2006 ca. 6,3 millionen minijobber in deutschland registriert waren. das sind 1,27 % weniger als im quartal zuvor und sogar 1,82 % weniger als im vergleichsquartal 2005.

minijobs im gewerblichen bereich weniger attraktiv?

der rückgang bezieht sich ausschliesslich auf minijobber im gewerblichen bereich. erik thomsen, leiter der minijob-zentrale führt dies hauptsächlich auf die rahmenbedingungen für solche beschäftigungen zurück. erstens wurden zum 1.juli 2006 die pauschalbeträge für geringfügige beschäftigungen von 25 auf 30 % angehoben. zum zweiten wurden bedingt durch den konjunkturanstieg minijob-arbeitsplätze in nicht geringfügig entlohnte jobs umgewandelt.

die zahl der über das haushaltsscheckverfahren angemeldeten minijobber steigt demgegenüber weiter stetig an. seit dem 30. september 2006 stieg die zahl der minijobs in privathaushalten um ca. 1,9 % an, im vergleich zum vorjahresquartal sogar um mehr als 20 %.

mehr frauen und mehr in den alten bundesländern

fast 88 % der minijobs werden im westen der bundesrepublik ausgeübt. thomsen begründet das mit der im osten geringeren bereitschaft solche jobs anzunehmen. nach wie vor überwiegt bei den geringfügig beschäftigten der frauenanteil.bei minijobs in privathaushalten beträgt dieser sogar 93 %. dies liegt, laut thomsen in den hier vorherrschenden branchen, wie pflege, reinigung oder soziales begründet.

die ergebnisse des berichts machen aber auch deutlich, dass trotz des rückgangs an registrierten minijobbern das beitragsaufkommen angestiegen ist. im vierten quartal 2006 waren es 1,5 milliarden euro eingenommes pauschalbeträge und steuern. das sind ca. 39,2 millionen mehr als im vorquartal. lesen sie auch den beitrag zur anhebung des beitragssatzes zur gesetzlichen rentenversicherung

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