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Realitätsabgleich bei der Berufswahl

Internet | Spinnennetz mit @ (c) Angelika Lutz / pixelio.de

Einer der häufig genannten Gründe für die Unzufriedenheit im Beruf und der damit zusammenhängenden, fehlenden Bindung an den jetzigen Arbeitgeber ist die Wahl des falschen Jobs. Es klingt paradox, aber der in jungen Jahren gewählte Karriere- und Berufsweg stellt sich in den meisten Fällen später als der falsche dar. Manchmal sind die Eltern Schuld, manchmal das Marketing der Branche oder des zukünftigen Arbeitgebers, manchmal schlichte Uninformiertheit und manchmal rosa Wölkchen.

Wer nicht das Glück hat, Ursula Maria Lang von der Berufungsberatung (familienfreund berichtete ) zu kennen oder auf keinen professionellen Berufseinstiegsermöglicher zurückgreifen kann, muss sich durch das Dickicht an Informationen im Internet, den anderen Medien und dem Offline-Leben durchschlagen. Schwierig wird es vor allem deshalb, weil man als Besucher einer Webseite und Neuling auf dem Gebiet schwer einschätzen kann, wie werthaltig und objektiv die Informtionen auf den Karriereseiten der Unternehmen, Kammern und Verbände sind. Finden Unternehmen nicht die richtigen oder genügend Bewerber, investieren Sie viel Geld in Personalmessen und Employerbrandingkampagnen. Beispielsweise standen der Bundeswehr im Jahr 2011 6 Millionen Euro allein für Werbung im Personalbereich zur Verfügung. (Quelle )

Wenn wir die Töchter und Söhne der im Familienservice betreuten Mitarbeiter mit Informationen zu möglichen Ausbildungsberufen und Studienrichtungen versorgen, sind wir auf immerwiederkehrende Punkte gestoßen, die schlicht vergessen werden. In den seltensten Fällen wird geschaut, ob es überhaupt freie Stellen im anvisierten Beruf, gibt bzw. es wird nicht die Regionalität der Stellenausschreibungen beachtet.

Wir greifen hier oft zu einem kleinen Trick – einer Metasuchmaschine für Jobs

Diese Art von Jobbörse ist darauf spezialisiert, aus vielen verschiedenen Plattformen eine Zusammenfassung (Aggregation) anzubieten und online dafür zu sorgen, das mit einer einzigen Abfrage, diese vielen Suchergebnisse komprimiert dargestellt werden. Viele Unternehmen schalten ja ihre Stellenangebote an vielen verschiedenen Orten oder melden die freien Arbeitsplätze einfach der Arbeitsagentur. Es wäre nun sehr aufwendig, alle Portale einzeln abzuklappern und nach Anzeigen der Wunschberufe Ausschau zu halten. Stattdessen wählt man ein Angebot, wie z.b. das von Jobbörse .de und hat nur 2 Informationen einzugeben: a) den Beruf und b) eine Stadt. Innerhalb von Sekunden erhält man aus den Tausenden, wenn nicht sogar Millionen von Angeboten eine Übersicht mit weiterführenden Links, denn die Metasuchmaschinen haben nicht die Anzeigen selbst gespeichert.

Durch die Datenzusammenfassung hilft diese Art von Jobbörse nicht nur bei der eigentlichen Jobsuche, sondern kann, wie im obigen Fall dargestellt, sehr leicht zu Analysezwecken in ganz Deutschland verwendet werden. Selbstverständlich kann dort auch ein Profil angelegt und ein Lebenslauf hinterlegt werden, aber zum Abgleich zwischen Traumberuf und manchmal harter Realität ist dies nicht zwingend nötig.

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