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rechtsanspruch auf einen krippenplatz

Mangel an Krippenplätzen (c) familienfreund.de

der ausbau der kinderbetreuung vor allem im bereich der unter 3 jährigen ist zwingend erforderlich. gerade in den alten bundesländern steigen die geburtenzahlen in den städten rasant an und es mangelt an einrichtungen. im osten ist zwar die quanität etwas besser. allerdings ist auch hier klar, dass es vor allem mehr betreuungsplätze im kindergarten bedarf um einen rückstau in die kinderkrippe zu vermeiden. die kindertagespflege ist in viele ostdeutschen kommunen bereits angekommen und zu hause.

kommt der rechtsanspruch auf einen krippenplatz?

die verhandlungen laufen diesbezüglich auf hochtouren. endlich kündigt sich ein durchbruch der koalition beim streit um die kinderbetreuung an. ab 2013 soll es einen rechtsanspruch auf einen krippenplatz geben und die zahl der krippenplätze soll verdreifacht werden. an den personal- und sachkosten werde sich der bund dauerhaft beteiligen. von den veranschlagten 12 milliarden euro kosten für den ausbau der kleinkindbetreuung will der bund 4 milliarden tragen. den rest sollen sich kommunen und länder teilen. so haben der bund, die kommunen und die länder letztlich noch bis 2013 zeit den ausbau der kinderbetreuung voranzutreiben. mancherorts wird diese zeit trotzdem nicht ausreichend flächendeckend ein bedarfsgerechtes angebot zur verfügung zu stellen.

die caritas begrüßt die entscheidung der großen koalition. „ein rechtsanspruch für kinder unter drei jahren auf einen krippenplatz ist der richtige schritt, um familien eine verlässliche unterstützung bei der betreuung ihrer kinder zusichern zu können“ so peter neher, präsident des deutschen caritasverbandes. nicht vergessen werden dürfe dabei aber die qualität der betreuungsangebote.

wer keinen betreuungsplatz möchte?

auch, wenn viele eltern für ihr kinder aus den unterschiedlichsten gründen einen betreuungsplatz in anspruch nehmen, sind es längst nicht alle, die bereit sind schon weit vor dem 3. lebensjahr wieder in den beruf einzusteigen oder/und ihr kind fremdbetreuen zu lassen. auch hier soll es, wenn es nach dem willen der cdu/csu geht, ein lösung geben, die zumindest finanziellen ausgleich schafft. der name ist längst programm, wenn man das wort betreuungsgeld hört. eltern, welche ihren nachwuchs zu hause behalten, erhalten betreuungsgeld. csu-vorsitzender edmund stoiber sprach dabei von einer größenordnung von 150 euro im monat.

 

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